31.12.2012, 13:05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Der Ruf des 10. Eulenkopflaufes hallte sogar bis nach Frankreich

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Jürgen Zilian (li.), Vorsitzender der LG Wuppertal, gab den "Startschuss" zum 10. Eulenkopflauf oberhalb des Freibades Neuenhof. Die Laufgemeinschaft hat 56 Mitglieder und besteht seit 2001.

Kaum ein Parkplatz war am gestrigen Sonntagvormittag, 30. Dezember 2012, mehr rund um das Freibad Neuenhof zu finden; in der Korzerter Straße und der Zufahrt zu dem Cronenberger Freibad sah man Pkw aus entferntesten Winkeln wie Augsburg, Berlin, Rostock und Hamburg oder sogar auch aus Frankreich parken. Nicht aber die frühlingshaften Temperaturen lockten die Weitgereisten ins Neuenhof, auch nicht (nur) das außergewöhnliche „Winterschwimmen“, das ja ansonsten in Deutschland nur noch von zwei weiteren Freibädern angeboten wird. Es war vielmehr der „Eulenkopflauf“, der am vorletzten Tag des Jahres eine Parkplatz-Not bescherte, wie sie sonst nur an heißen Sommer-Tagen rund um das Vereinsbad des SV Neuenhof herrscht.

Und es hätte bei der 10ten Auflage des Lauf-Events der Laufgemeinschaft (LG) Wuppertal noch enger rund um das Dörper Freibad werden können: Wie LG-Vorsitzender Jürgen Zilian gegenüber der CW berichtete, wollten sich über 300 Läufer zu dem Eulenkopflauf anmelden: „Es war überwältigend“, berichtet Jürgen Zilian weiter: „Der letzte wollte sogar noch am Samstagabend gegen 23 Uhr melden.“

Erst der Lauf, dann Ausschwimmen – „das ist super angekommen!“

Bereits vor Weihnachten allerdings war der auf 150 Startplätze beschränkte Eulenkopflauf schon ausgebucht.Der Grund dafür war nicht allein, dass der Freundschaftslauf in der Szene bekannt ist, weil er ohne Zeitmessung für ein entspanntes „Auslaufen“ aus dem endenden Lauf-Jahr garantiert. Nach Worten von Jürgen Zilian bescherte die Kombination mit dem „Winterschwimmen“, sprich die Möglichkeit, nach dem Lauf ins beheizte Wasser des Freibades Neuenhof springen zu können, einen unerwarteten Schub: „Das ist super angekommen, das haben viele gesagt“, freute sich Jürgen Zilian.

Den „Gag“ hatte sich die LG zur zehnten Jubiläumsauflage ihres Eulenkopflaufes ausgedacht – bisher wurde der Lauf, der einen Vollmarathon sowie eine Halbmarathon-Distanz bietet, auf den Nordhöhen rund um Dornap und Düssel ausgetragen. Nun starteten die Teilnehmer des Marathon-Rundkurses auf der Sambatrasse oberhalb des Neuenhof, um von hier aus über Aprath, Schöller, die Korkenziehertrasse und schließlich das Burgholz zurück zum Neuenhof zu laufen. Die Läufer des Halbmarathons hingegen wurden von der LG per Reisebus nach Düssel „kutschiert“, wo sie dann in den Rundkurs zurück zum Cronenberger Freibad einstiegen.

Start und Ziel des 11. Eulenkopflaufes 2013 auch am Freibad Neuenhof?

„Die Möglichkeit zum anschließenden Ausschwimmen, das Ambiente des Freibades, die Sambatrasse, das Burgholz – das alles lädt einfach dazu ein, hier einen solchen Lauf zu veranstalten“, begründet Jürgen Zilian, warum die Wahl auf die Südhöhen und das Freibad Neuenhof als Start und Ziel des 10. Eulenkopflaufes fiel. Und der „Jubiläums-Gag“ könnte zum „Running Gag“ werden: Ob des großen Zuspruchs und der optimalen Rahmenbedingungen („Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand des SV Neuenhof war super“) kann sich Jürgen Zilian jedenfalls vorstellen, dass auch der 11. Eulenkopflauf von dem Cronenberger Freibad aus gestartet wird.

Wenn ihnen also Ende 2013 auf der Sambatrasse und im Burgholz etliche Läufer mit Nikolausmütze über den Weg laufen, nicht wundern… Mehr Informationen zur LG Wuppertal finden sich online hier.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. 10. Eulenkopflauf 2012 « marathonmann.de
    02.01.2013, 19:45 Uhr   |   Direktlink

    […] Westdeutsche Zeitung: Eulenkopflauf – auch touristisch ein Renner Cronenberger Woche: Ruf hallte bis nach Frankreich Fotos von […]

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