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17.03.2017, 16.37 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Feuerwehr Cronenberg: „Die Wache platzt aus allen Nähten…“

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg befördert: Sven Görsdorf, Philipp Junker und Michael Schmidt (alle Feuerwehrmann), Julian Homm (Hauptfeuerwehrmann), Robin Birker, Stefan Kapeller (Unterbrandmeister), Thorsten Kozyra (Hauptbrandmeister) sowie Hans Joachim Donner und Christian Oertel (Brandoberinspektor).

Dass die Einsätze in Zukunft weniger werden, davon geht man bei der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg (FFC) nicht aus. Die Pflicht zur Installation von Heimrauchmeldern werde die mit 244 Alarmierungen in 2016 sowieso schon hohe Zahl noch weiter steigern: „Neben einem immensen Sicherheitsgewinn steigen zwar auch die Fehlalarmierungen“, skizzierte Brandoberinspektor Christian Oertel bei der Jahreshauptversammlung in der Nikodemuskirche in seinem Rückblick auf die letzten Monate. „Dies nehmen wir jedoch gerne in Kauf, konnten doch auch in Cronenberg schon Menschenleben dadurch gerettet werden.“

Nicht in Kauf genommen haben die Floriansjünger hingegen den Einbruch im vergangenen Jahr, bei dem ein hydraulisches Rettungsgerät entwendet wurde (die CW berichtete). Dass die Stadt daraufhin nicht einsah, dass einige Sicherungsmaßnahmen für die Wagenhalle notwendig seien, stieß FFC-Löschzugführer Dirk Jacobs genauso auf, wie die Suche nach einem geeigneten Unterstellplatz für das historische LF 16-TS. Auch im Hinblick auf immer größer werdende Einsatzfahrzeuge mahnte Jacobs in Richtung Stadt: „Unser Standort platzt aus allen Nähten!“

Schützenhilfe bekam er dabei von Cronenbergs stellvertretendem Bezirksbürgermeister Michael Georg von Wenczowski: Der „immense Investitionsstau“ in Sachen Gerätehäuser müsse schnellstmöglich abgebaut werden, forderte dieser. „Das Gerätehaus entspricht nicht mehr den Anforderungen“, stellte auch Guido Blass, Chef der Freiwilligen Wehren im Tal, heraus. Nicht nur die Fahrzeuge würden immer größer, auch die FFC arbeite fast am Einsatzlimit: „Als wir angefangen haben vor 39 Jahren, waren eher 44 Einsätze an der Tagesordnung“, berichtete er. Bei allen Alarmierungen seien solche Dinge wie Hydrantenrevisionen kaum mehr zu schaffen.

Die Geehrten der FFC: Maurice Marijnissen für 10 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr, Thorsten Kozyra (25 Jahre), Detlef Elter (40 Jahre), Ulrich Hauptmann für den Übertritt in die Ehrenabteilung sowie nachträglich Marco Arnholz, Dominik Maurer und Lars Retter für 10 Jahre Zugehörigkeit, Peter Benninghaus, Rolf Brunnabend, Werner Drescher, Ulrich Hauptmann, Andre Hohnholdt, Jürgen Hohnholdt, Ralf Kiepe, Bernd Krieger und Rolf Tesche (40 Jahre) sowie Jürgen Kondrotek, Peter Krenzler und Heinrich Riemann (50 Jahre). In Abwesenheit wurde FFC-Urgestein Heinz Vitt mit einer Sonder-Urkunde für 70 Jahre FFC gewürdigt.

Die Geehrten der FFC: Maurice Marijnissen für 10 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr, Thorsten Kozyra (25 Jahre), Detlef Elter (40 Jahre), Ulrich Hauptmann für den Übertritt in die Ehrenabteilung sowie nachträglich Marco Arnholz, Dominik Maurer und Lars Retter für 10 Jahre Zugehörigkeit, Peter Benninghaus, Rolf Brunnabend, Werner Drescher, Ulrich Hauptmann, Andre Hohnholdt, Jürgen Hohnholdt, Ralf Kiepe, Bernd Krieger und Rolf Tesche (40 Jahre) sowie Jürgen Kondrotek, Peter Krenzler und Heinrich Riemann (50 Jahre). In Abwesenheit wurde FFC-Urgestein Heinz Vitt mit einer Sonder-Urkunde für 70 Jahre FFC gewürdigt.

Ausrückzeit gefährdet: Kritik an Baustellen vor der Haustür
Darüber hinaus wurde von den Cronenberger Floriansjüngern natürlich auch viel Kritik an den Baumaßnahmen vor der eigenen Haustüre geübt – nicht nur, dass die alte hochgewachsene Hecke unnötig für die Arbeiten weichen musste und man nun noch immer auf einen Ersatz warten müsse. Auch der ohnehin schon schwer in der gewünschten Zeit erreichbare Ortsteil Sudberg habe so weiter leiden müssen – zum Glück sei es nicht zur Katastrophe gekommen.

Dagegen lobte FFC-Chef Jacobs ausdrücklich die Feuerwehrspitze im Tal: „Ulrich Zander und Andreas Steinhard haben immer ein offenes Ohr für uns gehabt.“ Eine neue Absauganlage sei vor einer Woche an der Kemmannstraße eingebaut worden, berichtete Christian Oertel. Vielleicht werde man irgendwann erhört und das alte Gaswerk durch eine moderne Wache ersetzt – dass in diesem möglicherweise sogar Dienstwohnungen untergebracht werden könnten, das wäre natürlich ein i-Tüpfelchen: „Wir drücken die Daumen, dass es irgendwann mal klappt“, hofft FFC-Chef Dirk Jacobs.

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