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01.04.2011, 15.29 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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CHBV: Finanzexperten ausgetauscht

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„Das haben wir ja fein hingekriegt, wir haben keine 40 Minuten gebraucht“, freute sich Rolf Tesche, als er nach den erledigten „Formalitäten“ auf die Uhr schaute. Nicht ganz eine dreiviertel Stunde brauchte der Vorstand des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins (CHBV), um bei seiner Jahreshauptversammlung im großen Festsaal an der Holzschneiderstraße das Protokoll der letzten Sitzung zu verlesen, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu geben, über die Pläne für das Jahr 2011 zu erzählen (unter anderem auf eine „Überraschung“ aufmerksam zu machen, die man zum W.i.C.-Frühlingsmarkt am 8. Mai präsentieren will), den Kassenbericht abzusegnen, den 1. und 2. Vorsitzenden in ihren Ämtern zu bestätigen sowie zwei neue Kassierer und einen Kassenprüfer zu wählen.

Und dabei war das freilich ein kleines Marathonprogramm: Zwar war die Wiederwahl von Rolf Tesche zum 1. Vorsitzenden und Stephan Ries zum 2. Vorsitzenden fix beschlossen, „spannender“ wurde es schließlich aber bei den beiden Kassierern. Denn die bisherigen Amtsinhaber Heinz Werner Köth und Jürgen Laubert stellten sich nach jeweils jahrzehntelanger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. Bei der Suche nach neuen Finanzexperten wurde CHBV-Vorsitzender Rolf Tesche schließlich bei der Sparkasse Cronenberg fündig: Michael Niebisch und Edmund Balsies werden zukünftig die Bürgervereinskasse führen. Zum zweiten Kassenprüfer wurde zudem Gerd Hensel gewählt, der Thomas Gelbrich ablöst.

„Traditionell“ zum Abschluss der Jahreshauptversammlung hatte der CHBV auch in diesem Jahr wieder einen Referenten gewinnen können, der eine bergische Insitution vorstellte. „In Wuppertal sind wir noch nicht so bekannt“, gab Bodo Middeldorf unumwunden zu. Der Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur, die aus der Agentur zur Regionale 2006 hervorgegangen ist, versuchte dies nun zu ändern. Er bezog klar Stellung, gegen die Idee einer bergischen Großstadt zu sein: „Ich bin der Letzte, der das fordert“, erklärte Middeldorf. Gleichzeitig stellte er aber heraus, dass die Region nicht so negativ wahrgenommen werde, wie manch einer das vermute: „Die Außenansicht ist immer besser als die Innenansicht.“ Es gelte, die vorhandenen Angebote – auch in Cronenberg – alle unter einen Hut zu bekommen und für Tagestouristen zu verbinden. Einen weiteren Schwerpunkt seines Vortrages setzte Middeldorf auf die Anbindung der Sambatrasse an das Fuß- und Radwegenetz, das sich derzeit entwickelt und vom Rheinland bis ins Sauerland reicht. Auch im Hinblick auf die Nordbahntrasse bezog er Position: „Die Nordbahntrasse wird kommen – und richtig gut!“

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