19.05.2011, 15.01 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Gelpetal: Stelen informieren & appellieren

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Das Gelpetal ist ein besonderes unter den insgesamt 19 Naturschutzgebieten in Wuppertal: Das idyllische Bachtal, das einst betriebsame Wiege der Frühindustrialisierung war, ist heute ein Flora-Fauna-Habitat (FFH) und steht als eines von nur zwei Wuppertaler Gebieten unter europäischem Naturschutz.

Seit Dienstag ist das Gelpetal aus noch einem anderen Grund ein besonderes Wuppertaler Naturschutzgebiet: In einem Pilotprojekt wurden zwischen Bergisch Nizza und Zillertal 17 Stelen aufgestellt. Die vom Designbüro Schmitz in der typischen Form einer Steckkarte in Pflanzentöpfen gestalteten und von der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) finanzierten Stelen stehen unter der Überschrift „Natur erleben. Natur schützen“.

Zum einen informieren sie über die Flora und Fauna im Gelpetal. Ebenso wird auf den Stelen dazu aufgefordert, mit dem Naturgut Gelpetal rücksichtsvoll umzugehen und zum Beispiel keinen Müll wegzuwerfen. „Die Schilder machen deutlich, wie wertvoll dieser Lebensraum ist“, sagte OB Peter Jung bei der Vorstellung: „Es gilt Natur und Mensch in Übereinstimmung zu bringen.“ Gleichwohl wurden die Hinweisschilder mit Antigraffiti-Beschichtung versehen.

Neues zum Info-Pfad zur Industriegeschichte des Gelpetales war indes nicht zu erfahren. Die Schildertafeln an den früheren Kotten und Hämmern sind marode und bedürften einer Restaurierung. Nur der Gelpe-Verein hat in Eigenregie bereits eine Großtafel erneuern lassen.

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