28.05.2011, 15.50 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Löwen-Sieg gegen die ERG Iserlohn durch Golden Goal

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Jens Behrendt erlöst den RSC im 1. Finale um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft gegen die ERG Iserlohn durch sein Tor in der Verlängerung.

Einen Rollhockey-Krimi, wie er spannender kaum hätte sein können, erlebte am Samstagnachmittag die Alfred-Henckels-Halle. Zwar sahen die rund 600 Zuschauer nur drei Tore, an Salz in der Suppe mangelte es aber dennoch nicht. Die temporeiche Partie ging rauf und runter, es gab packende Torraumszenen auf  beiden Seiten und schließlich auch noch Verlängerung – Rollhockey-Fan, was willst du mehr?!

Vor der stattlichen Kulisse in der Löwen-Höhle zeigte sich schnell, dass Ex-Löwen-Keeper Marc Berenbeck seine ERG Iserlohn bestens eingestellt hatte. Der Gast aus dem Sauerland bot dem RSC von Beginn an Paroli und besaß in der Anfangsphase sogar die besseren Chancen. Löwen-Keeper Basti Wilk hatte jedoch einen Top-Tag erwischt und hielt zunächst die Null fest. Dafür musste sein ERGI-Kollege in der 10. Minute hinter sich greifen: Marc Wochnik erzielte das erlösende 1:0 für das Team von Sven Steup.

Der Jubel bei den RSC-Fans erstummte jedoch schon bald: In der 12. Minute kam der Gast aus Iserlohn durch einen Sonntagsschuss zum verdienten Ausgleich. Anschließend drängten beide Teams weiter auf das nächste Tor, mit dem 1:1 ging es jedoch in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild: Beide Teams lieferten sich weiter einen unterhaltsamen Schlagabtausch und erneut schien der RSC als Erster belohnt zu werden: Benni Nuschs Treffer in der 40. Minute wurde jedoch nicht gegeben. Die Unparteiischen wollten gesehen haben, dass Nusch den Ball mit dem Bein eingelocht hatte.

So endete der Final-Krimi in der 50. Minute mit 1:1 und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Hier mussten die RSC-Fans aber nicht mehr lange mit ihren Löwen zittern: Jens Behrendt erlöste sie in der 5. Minute mit seinem Golden Goal zum 2:1. Während Luis Coelho, der nicht spielen konnte, jubelnd auf die Löwen-Bande sprang, gratulierte auch ERGI-Trainer Marc Berenbeck lächelnd seinen Spielern: Die Iserlohner hatten dem RSC einen großen Kampf geliefert und man darf gespannt sein, wie das zweite Finale in Iserlohn am nächsten Samstag, 4. Juni, ausgeht. Sollte das Berenbeck-Team hier die Oberhand behalten, müsste ein drittes Finale am 5. Juni ebenfalls in Iserlohn die Entscheidung um „die Schale“ bringen.

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