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01.07.2011, 15.57 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Altenzentrum: „Erdhügel“ wurde zum Vorzeigeprojekt

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Altenzentrum-Leiter Rüdiger Hagemeier (li.) erhielt von Altenhilfe-Geschäftsführer Ingolf Tebert den Hausschlüssel

Es ist schon erstaunlich, was in den vergangenen zwei Jahren am Eich entstanden ist: Insgesamt 14 Millionen Euro wurden von der Evangelischen Altenhilfe Wichlinghausen in die Hand genommen, um im Zentrum von Cronenberg ein neues Altenzentrum entstehen zu lassen. „Ich weiß noch, wie wir im August 2009 hier auf einem aufgewühlten Erdhügel standen“, erinnerte sich Werner Jacken vom Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal am Freitag im Rahmen der offiziellen Einweihung der Senioreneinrichtung. Auch bei der Grundsteinlegung im folgenden Jahr hätte sich niemand richtig vorstellen können, dass das so werden würde, wie die Anlage heute steht. Aber, „es ist geschafft“, frohlockte Jacken vor den vielen geladenen Gästen.

In die gleiche Kerbe schlug auch Oberbürgermeister Peter Jung: „Die Cronenberger wissen dieses Engagement zu schätzen“, richtete er seinen Dank in Richtung der Wichlinghauser Altenhilfe, die „ganz, ganz hervorragende Arbeit“ geleistet habe: Mit dem neuen Altenzentrum sei dafür gesorgt, „dass die Cronenberger auch im Alter noch im Dorf bleiben können“, so Jung. Darüber hinaus habe man eine Brache wieder in das Cronenberger Ortsbild eingebunden, alte Häuser mit neuen kombiniert und so ein städtebaulich vorbildliches Werk geschaffen. Dies solle Tradition, Innovation, Heimatverbundenheit und Weltoffenheit miteinander verbinden, erklärte Ingolf Tebert, Geschäftsführer der Evangelischen Altenhilfe Wichlinghausen.

Im neuen Altenzentrum am Eich wurden insgesamt 80 stationäre Pflegeplätze, 20 Kurzzeit- und 15 Tagespflegeplätze geschaffen. Zu dem Gebäudekomplex gehört auch eine Service-Wohnanlage mit 13 altengerechten Wohnungen. „Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt“, erläuterte Tebert das Konzept – und bekannte sich sogleich zum neuen Standort: Über 500 Mal habe er in den vergangenen Jahren den Weg zwischen Wichlinghausen und den Südhöhen zurückgelegt: „Inzwischen fühle ich mich in Cronenberg aufgenommen.“ Damit es noch heimischer für Bewohner und Mitarbeiter wird, hatte Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky im Namen der vier Cronenberger Bürgervereine auch ein großes Geschenk für Altenzentrum-Leiter Rüdiger Hagemeier mit im Gepäck: Im Herbst werden am Eich drei große Mammutbäume gepflanzt: „Die wurzeln, so wie Sie hier wurzeln“, dankte er der Evangelischen Altenhilfe Wichlinghausen.

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