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29.07.2011, 14.30 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Eine CFG-Schülerin als „Filmemacherin“

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Die junge Filmemacherin Felica Frank (2.v.r.) mit ihren Darstellern Mona Meerkamp, Marie Hopfer und Fabian Grasso (v.l.n.r.) bei der Filmpremiere an der Kluse in Elberfeld

Es ist eine Geschichte, die Jugendliche durchaus beschäftigt: Ein Mädchen („Mona“) und ein Junge („Fabi“) verlieben sich im Urlaub, müssen sich nach den schönsten Wochen des Jahres wieder trennen, schreiben sich Briefe, versuchen in Kontakt zu bleiben – doch wie so oft zerbricht das junge Glück dann aufgrund der Entfernung.

Eben dieses Themas nahm sich die Südstädterin Felica Frank an. Die Schülerin des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) hatte ein Praktikum beim Medienprojekt Wuppertal gemacht – und dabei auch einen eigenen Kurzfilm zu drehen. „Ich musste mir ein Thema suchen, eine Geschichte dazu ausdenken, das Drehbuch schreiben, den Film drehen und zum Schluss auch selbst schneiden“, erzählt die 16-Jährige. Während bei großen Hollywood-Produktionen die Verantwortung und die Arbeit auf mehreren Schultern verteilt ist, war das allerdings eine „One-Woman-Show“. Das Finden der Darsteller erwies sich dabei als das größte Problem: „Da war viel Überzeugungsarbeit notwendig“, erklärt die junge Filmemacherin, die in ihrem Freundeskreis allerdings schnell fündig wurde und natürlich auch das gesamte Equipement vom Medienzentrum gestellt bekam.

Vor den Sommerferien feierte der Kurzfilm „Entfernung“ im Rahmen von „borderline No. 93“ im CinemaxX Premiere. „Der Film kam gut an“, freut sich Felica Frank über die positiven Reaktionen des Publikums: „Es wurde viel gelacht.“ Und das nicht nur im Kinosaal, auch bei den dreitägigen Dreharbeiten am Unterbacher See: „Es war lustig“, erzählt Marie Hopfer, die gemeinsam mit den Hauptdarstellern Mona Meerkamp und Fabian Grasso vor der Kamera stand: „Felica war streng, aber auch sehr souverän. Man merkte richtig, dass sie bereits Ahnung hat.“

Denn die junge Filmemacherin aus der oberen Südstadt hat trotz ihres jungen Alters bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt: Neben dem Schreiben von Artikeln und einem Praktikum beim Radio wollte sie nun auch mal mit der Kamera arbeiten. Schließlich möchte Felica Frank nach der Schule im Medienbereich Fuß fassen. Und da wird „Entfernung“ nicht ihr letzter Film gewesen sein: „Ich bin mit dem Ergebnis jetzt zufrieden – dafür, dass es mein erster Film war“, erklärt die 16-Jährige. „Aber ich werde ganz sicher noch einen weiteren drehen.“ Und wer weiß, vielleicht landet Felica Frank irgendwann mal bei einem großen Medium oder in Hollywood. Einziger Nachteil: Dann kommt man mit „jeder Menge Schokolade“ als „Gage“ nicht mehr weit…

Den Film „Entfernung“ von Felica Frank gibt es übrigens auch auf DVD zu kaufen: Er ist gemeinsam mit allen anderen Filmen von „borderline No. 93“ beim Medienprojekt Wuppertal unter Telefon (0202) 563-26 47 gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro erhältlich.


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