17.08.2011, 08.17 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Altenzentrum: Sozialdezernent Kühn beeindruckt

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Ließ sich von Altenhilfe-Chef Ingolf Tebert (li.) und Altenzentrum-Leiter Rüdiger Hagemeier (re.) durch die neue Einrichtung am Eich führen: Wuppertals Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Nachdem er bei der offiziellen Einweihung Anfang Juni verhindert war, stattete Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn dem neuen Altenzentrum Cronenberg in der vergangenen Woche einen Besuch ab. Hausherr Ingolf Tebert, Geschäftsführer der Evangelischen Altenhilfe Wichlinghausen, und Altenzentrum-Leiter Rüdiger Hagemeier führten Kühn durch die Einrichtung, die für rund 14 Millionen Euro an der Straße „Eich“ entstanden ist.

Nach dem Rundgang durch die Wohngruppen der stationären Pflege sowie die Räumlichkeiten der Kurzzeit- und Tagespflege zollte der Sozialdezernent der Altenhilfe Anerkennung für ihr neues Cronenberger Haus: „Hier ist eine tolle Einrichtung entstanden“, zeigte sich Kühn gegenüber der CW beeindruckt: „Das hochwertige Angebot überrascht mich nicht, denn ich kannte die Qualität der Altenhilfe bereits.“ Der Sozialdezernent betonte weiter, dass das Altenzentrum keine Konkurrenz für das städtische Altenheim in der Herichhauser Straße sei. Cronenberg sei vielmehr einer der wenigen Stadtteile mit einer Unterversorgung an Altenheimplätzen gewesen. „Wir haben in unserem städtischen Haus überhaupt keine Belegungsprobleme“, unterstrich Stefan Kühn, „es war wichtig, dass hier eine zusätzliche Einrichtung entsteht“. Im Gegenteil: Statt Konkurrenz setzen Stadt und Altenhilfe auch in Cronenberg auf „einen regelmäßigen, kollegialen Austausch“.

Rund sechs Wochen nach dem Einzug fällt das Start-Fazit des Altenzentrums rundum positiv aus: Vor Start des Altenzentrum-Projekts habe man viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, „jetzt sind wir aber voll integriert“, meint Zentrumsleiter Rüdiger Hagemeier. Beweis dessen sei der erfolgreiche Tag der offenen Tür gewesen – mit dem immensen Zuspruch von über 1.500 Besuchern „haben wir nie gerechnet“, freut sich Hagemeier.

Zwar haben auf einigen Fluren noch immer die Maler das Sagen, sodass erst die Hälfte der stationären Betten belegt sind. Kurzzeit- und Tagespflege sind dagegen bereits gut nachgefragt, die 25 Service-Appartements waren sogar bereits ein Jahr vor Bezug vergeben und die Nachfrage hält stetig weiter an: „Wir hätten noch 50 Wohnungen vermarkten können“, berichtet Altenhilfe-Geschäftsführer Ingolf Tebert: „In Cronenberg herrscht ein erheblicher Bedarf.“

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