Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

05.09.2011, 14.12 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Mysteriös: “Dauergeräusch” nervt Anwohner auf Küllenhahn

Ein merkwürdiges, anhaltendes Geräusch nervte in den letzten Tagen und mitunter auch Nächten manche Bewohner des Ortsteils Küllenhahn. Ob das Müllheizkraftwerk (MVA) der einzige “Schuldige” war, steht zwar noch nicht mit ganzer Sicherheit fest. Zumindest aber seit Freitag könnte es von der Korzert aus zu Lärmbelästigungen gekommen sein: Aufgrund einer Verstopfung in einem Filterstaub-Silo der Müllverbrennungsanlage musste eine Spezialfirma anrücken, welche die Verstopfung mit einem Saugwagen zu beseitigen versuchte.

“Das muss man sich wie einen großen Staubsauger vorstellen”, erklärt Conrad Tschersich, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG). Davon, dass die kontinuierlichen Geräusche des Saugers und des permanent laufenden Lkw-Motors nach Küllenhahn “hinübergeschwappt” seien, zeigte sich Tschersich allerdings gegenüber der CW überrascht, nachdem sich zuvor auch einige Anwohner bei der AWG gemeldet hatten: “Mit einer derartigen Schall-Problematik hat keiner bei uns gerechnet”, bedauert der AWG-Chef mögliche Belästigungen, zu der auch eine sonst untypische Windrichtung ihren Teil beitrug.

Auch wenn die Arbeiten noch andauern, müssten die Küllenhahner nun aber wieder in Ruhe schlafen können: Zwischenzeitlich hat die AWG den Absaugwagen in das MVA-Gebäude versetzt, sodass sich der Lärmpegel nun “in Grenzen” halten müsste, hofft Conrad Tschersich.