19.09.2011, 12.04 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Leukoplastbomber „flogen“ am Wilhemring ein

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Haben mehr als 60 Jahre auf dem Buckel, aber zogen am Wilhelmring mehr Blicke auf sich als die meisten Neuwagen von heute: die legendären "Leukoplastbomber" aus dem Hause Lloyd.

Haben mehr als 60 Jahre auf dem Buckel, aber zogen am Wilhelmring mehr Blicke auf sich als die meisten Neuwagen von heute: die legendären "Leukoplastbomber" aus dem Hause Lloyd.

Haben mehr als 60 Jahre auf dem Buckel, aber zogen am Wilhelmring mehr Blicke auf sich als die meisten Neuwagen von heute: die legendären "Leukoplastbomber" aus dem Hause Lloyd.

Die Mitglieder der Lloyd-Interessengemeinschaft treffen sich monatlich zum Stammtisch und am vergangenen Samstag, 17. September 2011, war das Rauhausfeld das Ziel: Martin Langer lud seine „Freunde“ hier zum Grillfest ein, und auch am Wilhelmring wurde dabei bewundert und gefachsimpelt, zudem gingen jede Menge Fotos von Hand zu Hand.

Der Lloyd-Club, gegründet 1984, hat weltweit 400 Mitglieder, rund 15 Besitzer der legendären Marke steuerten Cronenberg an. Die weiteste Anreise hatte Martin Langer aus Gießen, der ein zweifarbiges Kombi-Modell besitzt. Unter der Bezeichnung „Lloyd“ brachte die Lloyd Maschinenfabrik in Bremen 1950 den Kleinwagen LP 300 auf den Markt. Seine Karosserie bestand wegen der damals herrschenden Materialknappheit aus Sperrholz, das mit Kunstleder überzogen wurde – daher auch der Spitzname „Leukoplast-Bomber“.

Nikolai Jewitsch steuerte den Wilhelmring mit seinem Lloyd LT 500 an. Die Symbiose aus Lieferwagen und Kleinbus wurde zwischen 1953-1957 gebaut, hat "stolze" 13 PS und bringt es auf Tempo 75 in der Spitze.

Micola Jewicz steuerte den Wilhelmring mit seinem Lloyd LT 500 an. Die sechssitzige Großraumlimousine, eine Mischung aus Lieferwagen und Kleinbus, wurde zwischen 1953-1957 gebaut, hat "stolze" 13 PS und bringt es auf Tempo 75 in der Spitze.

Im Volksmund hieß es damals: „Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd!“, auch heute noch erweisen sich die Auto-Legenden indes als robust: Im Jahr 2000 schaffte es Lloyd-Sextett sogar ohne Probleme bis zum Nordkap und zurück: „Bei diesem Auto merkt man noch, dass man selbst fährt“, schwärmt Martin Langer von den Automobil-Legenden von der Weser.

Matthias Müller

 

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