17.11.2011, 08.12 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Umweltstation: Skulpturm ist die „Krönung des Objektes“

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Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke, der Stadt Wuppertal und E/D/E feierte die Station Natur und Umwelt die Einweihung des sogenannten "Skulpturms" als Blickfang an der Jägerhofstraße und zur Energiegewinnung.

Als „Blickfang“ hätte die Station Natur und Umwelt (StNU) den sogenannten „Skulpturm“ eigentlich gar nicht nötig gehabt. Denn im vergangenen Jahr fanden mit 30.000 Besuchern so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Umweltstation den Weg ins neue Gebäude an der Jägerhofstraße. Als „Leuchtturm in der Umweltbildung in Wuppertal und im gesamten Bergischen Land“ tauge daher die Einrichtung, erklärte Fördervereinsvorsitzender Peter L. Engelmann. Allerdings habe bislang trotz des schönen Neubaus immer noch etwas gefehlt.

Und das war eben der Skulpturm: „Das ist die Krönung eines Objektes, das sich bewährt hat“, stellte auch Oberbürgermeister Peter Jung bei der offiziellen Einweihung heraus. Wie bereits beim Haus ansich etwa zur Hälfte vom Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E) sowie durch weitere Spenden unter anderem von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) finanziert war der rund 70.000 Euro teure Turm kürzlich – noch im Beisein des kürzlich verstorbenen ehemaligen Stationsleiters Wolfgang Roeseler – innerhalb eines Tages aufgebaut worden.

„Hier wird Energie sichtbar umgesetzt“, freut sich Architektin Anja Schacht gemeinsam mit ihrem Kollegen Matthias Kaufmann. Die beiden hatten die neue Umweltstation geplant und auch den Turm entworfen, der zur Energiegewinnung taugt und bis zu 1.000 Watt ins öffentliche Netz einspeisen kann. Der auch in der Bauweise außergewöhnliche Skulpturm mache nicht nur auf die Umweltstation aufmerksam, stellte Peter L. Engelmann fest, er ergänze sie eben auch sinnvoll.

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