Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

05.12.2011, 23.05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

WiC-Weihnachtsmarkt 2011: Samstag pfui, Sonntag hui!

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Zeigte sich am Sonntagnachmittag "proppevoll": der Cronenberger Weihnachtsmarkt der Dörper Werbegemeinschaft WiC.

Im vergangenen Jahr war es ein massiver Schneeeinbruch, der dafür sorgte, dass der zweite Tag des WiC-Weihnachtsmarktes ausfallen musste. In diesem Jahr blieb der Markt der Werbegemeinschaft “Wir in Cronenberg” vom winterlichen Weiß komplett verschont, dafür regnete es dem “Budenzauber” aber kräftig ins Kontor: Nachdem es zuvor wochenlang trocken geblieben war, stellte sich just am ersten Weihnachtsmarkt-Tag typisch-herbstliches Schmuddelwetter auf dem Platz rund um das Kulturzentrum Borner Schule ein – ausgerechnet! Dauerregen und eine steife Brise sorgten dafür, dass die Händler die wenigen Besucher fast per Handschlag begrüßen konnten – schade!

Aber das war ja erst der Start-Tag des WiC-Marktes, denn der zweite, der verkaufsoffene Cronenberg-Sonntag, versöhnte mit dem “Pfui-Samstag”: “Wir haben alle auf den Sonntag gehofft”, skizzierte Ricardo Behne die Gemütslage des WiC-Vorstands, “und wir sind belohnt worden”: “Der Sonntag war einer der Besten – das war fantastisch.” Ein “Happy End-Fazit” zog auch WiC-Chef Michael Ackermann: Nachdem die Händler am ersten Tag Trauer trugen, hätten sie sich am Sonntag reihenweise persönlich bedankt – WiC-Lose ausverkauft, Fisch verputzt, viel Heißhunger am Reibekuchenstand, Gedränge an der Glühwein-Quelle: “Alle waren richtig kaputt, aber glücklich”, bilanziert ein glücklicher Michael Ackermann: “Es war ein wunderbarer Markt!”

Zwar wurde hier und da bedauert, dass der WiC-Budenzauber nicht mehr Kunstgewerbe & Co. bot; umso mehr bezauberte allerdings die Kulisse aus weihnachtlichen Holzbuden & Lichterschmuck, die Premiere einer Groß-Krippe zu Füßen der Reformierten Kirche oder auch der stimmungsvolle Stand von WohnStil und nicht zuletzt das Bühnen-Programm: Als das TiC-Theater, die Tanzgruppen des SSV Germania 1900 oder auch der Gospelchor “ProClaim” am Sonntagnachmittag für Unterhaltung auf dem WiC-Markt sorgten, war es in der Dörper Budenstadt “muckelig voll” – so soll’s sein!

Und ähnlich “hui” schien auch der Verkaufsoffene Cronenberg-Sonntag gelaufen zu sein – wo immer WiC-Chef Michael Ackermann hingehört hatte, zeigten sich die Einzelhändler sehr zufrieden, und Ackermann selbst war es auch: “Es war ganz hervorragend”, so der Inhaber der Herrenmode-Boutique “Micha A.” Also: Nach Schnee-Chaos im Vorjahr diesmal: “Ende gut, alles gut!”