19.12.2011, 11.13 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Polizei blitzt mehr, aber nicht mehr „geheim“

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Im Bergischen Städtedreieck ereigneten sich zwischen Januar und November 2011 insgesamt 1.542 Unfälle mit Personenschäden. Dabei gab es 288 Schwerletzte, vier Personen kamen ums Leben. Auf Wuppertals Straßen krachte es davon 866 Mal schwer – hier wurden 140 Menschen schwer verletzt und zwei Unfallbeteiligte starben.

Da bereits ab einem Tempo von 65 Stundenkilometern 8 von 10 Fußgängern, die angefahren werden, sterben, während bei Tempo 50 umgekehrt 8 von 10 angefahrenen Fußgängern überleben, fährt die Polizei nun eine neue Strategie gegen Raser: Unter der Überschrift „Rasen tötet täglich“ werden die Ordnungshüter im Städtedreieck mehr Geschwindigkeitsmessungen durchführen und auch nicht mehr nur an Unfallschwerpunkten messen, sondern flächendeckend. „Wir wollen insgesamt das Geschwindigkeitsniveau auf allen Straßen nachhaltig senken“, lautet das Credo der neuen Polizei-Strategie gegen Raser.

Und zu dieser zählt auch, dass die Polizei ab sofort alle Orte, an denen sie sich gegen Temposünder auf die Lauer legen wird, jeweils in der Woche zuvor im Internet bekannt gibt – von „Abzocke“ könne also keine Rede sein. Im CW-Land führt die Polizei in dieser Woche ein Radar-Aktion durch: Am heutigen Montag, 19. Dezember 2011, blitzen die Odnungshüter auf der Blankstraße in der Südstadt. Alle jeweiligen Kontroll-Aktionen können online unter www.polizei-nrw.de abgerufen werden.

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