20.12.2011, 15.28 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Knipex: 7000 km für den guten Zweck durch die Wüste

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Rallye statt Ruhe: Jürgen Steinhauer und Uwe Schwierzke gehen am zweiten Weihnachtstag für den guten Zweck auf Tour und machen bei der Benefiz-Rallye "Dust and Diesel" mit.

Der Vonkelner Jürgen Steinhauer und Uwe Schwierzke aus Neviges werden den Jahreswechsel mal ganz anders verbringen: Sie nehmen an der Wüsten-Rallye „Dust and Diesel“ teil (www.dust-and-diesel.com). In den frühen Morgenstunden des 2. Weihnachtstages geht’s von Cronenberg aus los: Erstes Ziel wird Tarifa in Südspanien sein, wo die Wüsten-Rallye am 28. Dezember 2011 starten wird. Die etwa 7.000 Kilometer lange Strecke führt von Tanger (Marokko) bis nach Nouakchott in Mauretanien zumeist offroad durch die Wüste oder über Schotter- und Strandpisten – „Dust and Diesel“ ist eine Herausforderung für Mensch, Maschine und wahrscheinlich auch fürs Pannen-Werkzeug.

Der Zieleinlauf in Mauretanien ist dabei nicht nur das Ziel, sondern auch der besondere Zweck der Rallye: Denn in dem nord-westafrikanischen Land sollen alle Rallye-Fahrzeuge zu einem wohltätigen Zweck verkauft werden. Den Erlös erhält der Verein „AEPN Mauretanienhilfe e.V.“ (www.aepn.de), der in dem Land, das zu den ärmsten der Erde zählt, diverse Hilfs-Projekte betreut. So werden in AEPN-Einrichtungen bedürftige Kinder mit ausreichender Ernährung und Kleidung versorgt, erhalten medizinische Betreuung und schulische Ausbildung. Damit sie ankommen und helfen können, haben Uwe Schwierzke und Jürgen Steinhauer einen unverwüstlichen Mercedes-Benz 250 TD, Baujahr 1991, für die Rallye quer durch die Sahara fit gemacht.

Unter anderem hat das Gespann, das von Knipex und weiteren Sponsoren unterstützt wird, den „Daimler“ 7 Zentimeter höher gelegt, um in unwegsamem Gelände mehr Bodenfreiheit zu haben. Als Schutz gegen Beschädigung im Motorraum haben sie zudem einen 4 Millimeter starken Unterfahrschutz aus Stahl angeschweißt. Die Beladung ihres Rallye-Fahrzeugs müssen Uwe Schwierzke und Jürgen Steinhauer indes so leicht wie möglich halten, aber dennoch alles wichtige an Ausrüstung für die extremen Bedingungen dabei haben. Schließlich können die Temperaturen auch in der Wüste aktuell nachts bis unter den Gefrierpunkt absinken.

Weitere Informationen gibt es unter rallye.knipex.net.

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