09.02.2012, 16.41 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Musikalische „Frühlingsgefühle“ im klirrend kalten Winter

Zum dritten Mal gastierte das Orpheus-Theater aus Düsseldorf im Cronenberger Festsaal der Familie Schmidtke. Nach dem obligatorischen Sektempfang gab es zur dreigängigen Speisenfolge ein abwechslungsreiches Operetten-Konzert mit den bekanntesten Melodien. Adolph Brune und sein Ensemble verzauberten auch dieses Mal ihr Publikum.

Auf der mit unzähligen Seidenblumen geschmückten Bühne erklang, begleitet von Pianist Gerhart Roscher, Liebe und Leid quer durch die Operettenwelt. „Wenn der Toni mit der Vroni“ über „Dunkelrote Rosen“ singt, dann „Machen wir’s den Schwalben nach“, und es ist „Frühling in Wien“, könnte man die ersten Titel zusammengefasst umschreiben. Nach der Vorspeise dann etwas aus „Saison in Salzburg“, „Vetter aus Dingsda“ und „Du sollst der Kaiser meiner Träume sein“.

Auch Cronenberger Wünsche nahm Adolph Brune gerne ins Programm auf, nach dem Hauptgericht ging es indes mit Teilen aus „Gräfin Mariza“ und der „Ungarischen Hochzeit“ ins Land der Puszta. Theater-Chef Adolph Brune sang nicht nur selbst und sagte das Programm an – zwischendurch blieb ihm auch noch Zeit, unterhaltsame Anekdoten aus dem Land der Operette zu erzählen. Zum Nachtisch servierte das Orpheus-Theater dann noch Titel aus dem „Zigeunerbaron“, „Der Csardasfürstin“ oder auch der „Lustigen Witwe“ und mehr.

Das Publikum genoss unterdessen das Menü unter opulenten Kronleuchtern, sparte nicht mit Applaus und erfreute sich zusätzlich an bunten Kostümen. Dabei stellten die gut gelaunten Gäste einmal mehr fest, dass jeder Interpret ein Könner seines Faches ist. Was braucht es also mehr an einem Samstagabend, um bei wunderschönen Melodien glücklich die Zeit und den klirrend kalten Winter zu vergessen?

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