Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

13.03.2012, 08.43 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Die “Striekspöen” heizten dem Schluffenkino ein

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Die Striekspöen trafen im Schluffenkino auf "alte" und neue Fans.

Im Rahmen ihrer kleinen aber stetig fortgesetzten Klubtour durch das Tal kamen die “Striekspöen” auch in Cronenberg vorbei. Inhaber Bernd Budt hatte die Bergischen Mundartsänger ins gemütliche Berghauser Schluffenkino eingeladen. Und nicht nur die Wuppertaler Kultband kam, sie brachte vielmehr auch unzählige Fans mit.

Frontmann, Sänger und Gitarrist Paul Decker freute sich mit seinen Kollegen Peter Holtei (Keyboard), Johannes Flick (Bass), Kai Acker (Schlagzeug) und Sigi Kepper (Gitarre) auf eine tollen Abend und viel Spaß, urige Lieder auf Wuppertaler Platt und auf Gäste fast jeden Alters.

Eigentlich wurden die “Striekspöen” Ende der 1970er Jahre gegründet. “Wir haben von unserer Jugend an schon Musik gemacht. Unsere Vorbilder waren damals die Kölner Kultmusiker ‘Black Fööss'”, erinnerte sich Paul Decker gerne an den Beginn seiner musikalischen Erfolgsgeschichte zurück. Seit dem Jahr 2000 sind die “Streichhölzer” in der heutigen Formation “on Tour” – nicht nur in Gaststätten und kleineren Lokalitäten, sie sind vielmehr auch aus dem Bühnenprogramm auf vielen Stadtfesten heutzutage nicht mehr weg zu denken.

Insgesamt vier Alben gibt es bereits und gerne veranstalten die Mundart-Musiker volksnahe Auftritte: Seit zwei Jahren gibt es immer wieder Stadtteilkonzerte, denn die Atmosphäre ist den Kultmusikern sehr wichtig. Wer die “Striekspöen” in Cronenberg versäumt hat, kann übrigens am 25. März vom Dorpe zum Uellendahl in die Gaststätte Söhn pilgern. Dort gibt es dann den nächsten mundartlichen Gig des Quintetts.