Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

15.04.2012, 14.53 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Basejumper sprangen von der Müngstener Brücke

Artikelfoto

Rechtzeitig konnte die Bundespolizei am Freitagabend, 13. April 2012, die Sperrung der Bahngleise an der Müngstener Brücke veranlassen. Dort hatte zuvor ein Zeuge gesehen, wie sich drei Basejumper von dem insgesamt 107 Meter hohen Bauwerk stürzen wollten.

Am Fuße der Brücke konnten Beamte der Wuppertaler Polizei dann das Brückenspringer-Trio in Empfang nehmen. Die Springer erklärten gegenüber den Ordnungshütern, dass sie den Sprung lange geplant und niemandem etwas getan hätten. Vielmehr wiesen sie darauf hin, dass sie erfahrene Springer seien und die Müngstener Brücke weltweit bekannter Anziehungspunkt für Fallschirmspringer darstelle. Die Basejumper erwartet eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Bereits im August 2008 waren ebenfalls drei Basejumper von der Müngstener Brücke gesprungen. Ein 44 Jahre alter Düsseldorfer zog sich dabei schwere Verletungen an Armen und Beinen zu. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal drauf hin, dass das Betreten von Gleisen sowie des Brückenkörpers aufgrund der absoluten Lebensgefahr strengstens untersagt ist.