24.04.2012, 14.21 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Küllenhahner Straße: Dauerbaustelle noch bis in die Ferien

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Seit Ende Oktober 2011 werden die Nerven der Küllenhahner Autofahrer gehörig auf die Folter gespannt: Im Rahmen einer Wander-Baustelle ist die Küllenhahner Straße im jeweils betroffenen Bereich nur auf einer Fahrspur befahrbar – Wartezeiten an den dortigen Baustellen-Ampeln sind schon fast leidige Gewohnheit.

Am gestrigen Montag, 23. April 2012, keimte Hoffnung auf ein baldiges Ende des Dauerstaus auf: Die Löcher der Wander-Baustelle wurden verfüllt – war’s das? „Nein“, lautet die eindeutige Antwort von Dr. Rainer Friedrich: Bis in die Sommerferien hinein, so der Pressesprecher der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) auf CW-Nachfrage, müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf der Küllenhahner Straße noch weiter gedulden. Immerhin: Der erste Bauabschnitt, in dem die WSW seit Oktober eine Gas-Hochdruck- sowie eine Fernwärme-Leitung erneuerten, ist zwar abgeschlossen. Aber: Nun reißen die Stadtwerke die Küllenhahner Straße auf der anderen Seite auf, um dort eine Niederdruck-Leitung zu erneuern.

Zum Abschluss müssen auf beiden Baustellen-Seiten noch die Einbindungen der neuen Leitungen fertig gestellt werden. Ende Juli 2012, so Rainer Friedrich, soll das „Baustellen-Leid“ dann ein Ende haben. Aber vielleicht hat die „Buddelei“ sogar einen positiven Nebeneffekt: War die Küllenhahner Straße schon vor Beginn der WSW-Arbeiten ein opulenter Flickenteppich, so wird sie das nach dem Ende der Bauarbeiten noch mehr sein. Wie die CW erfuhr, laufen daher bei der Stadt bereits die Planungen für die Aufbringung einer neue Asphaltdecke auf der Straße. Dann müssten zwar wieder Staus an einer Baustellen-Ampel in Kauf genommen werden, aber dann…

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. barb
    03.05.2012, 14:57 Uhr   |   Direktlink

    Prima zusätzliche Verkehrsberuhigung durch Ampeln. Sollte evtl. noch auf „Bitte Motor ausstellen bei längerem Halt“ hingewiesen werden. Verringerte die Schadstoffbelastung erheblich.
    Aber die Urverkehrsberuhigung ist doch der „gemeine Flickenteppich“ der Straße ansich, – ästhetisch und künstlerisch betrachtet übrigens umwerfend schön.. Sollte so bleiben, so spart man zudem zusätzliche Kosten für ’ne neue Ashaltdecke oder gar „drempels“, – die künstlich eingebauten Hubbel in der Fahrbahndecke von Zone 30-Gebieten, die die Autofahrer zum Abbremsen zwingen, wollen sie sich nicht die Achse/Federung o.ä. am Auto demolieren.

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