23.05.2012, 09.10 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Hundegebell: Nachbar-Attacke mit Reizgas

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Zu einem drastischen Mittel griff ein Mann, als er sich am vergangenen Sonntag, 20. Mai 2012, offenbar durch bellende Hunde auf einem Nachbargrundstück genervt fühlte: Der 76-jährige Kuchhauser versprühte Reizgas gegen einen Dackel und einen Mischling, die hartnäckig anschlugen, als er mit seinem Vierbeiner entlang des trennenden Zaunes ging.

Da die Tiere nach der Attacke Vergiftungssymptome zeigten, machten sich die Halterinnen (60 und 30 Jahre alt) der Hunde auf zu einem Tierarzt. Unterwegs zu der Praxis stellten sich bei den beiden Cronenbergerinnen ebenso Reizungen ein, wie später auch bei der behandelnden Tierärztin. „Sowas haben wir hier noch nicht erlebt“, so eine Mitarbeiterin der Tierarzt-Praxis gegenüber der CW; laut Auskunft der Vergiftungszentrale in Bonn gegenüber der Tierärztin jedoch nichts Ungewöhnliches. Vermutlich handelte es sich bei dem Reizgas um Pfefferspray.

Die Hundehalterinnen erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen ihren Nachbarn.

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