18.06.2012, 17.36 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Johanneskirche: Buntes Gemeindefest als Brückenschlag

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"Lieder, die wie Brücken sind", lautete nicht nur das Motto des Gemeindefests, sondern auch des Musik-Wettbewerbs, zu dem diese kleinen und großen Teilnehmer in der Johanneskirche antraten. Foto: Gerson Monhof

Am Samstag noch Regen, am folgenden Fest-Tag der Johanneskirchengemeinde zwar Wolken, aber vor allem auch Sonne und keine Tropfen von oben – im Wetter-Glück durfte sich die Südstadt-Gemeinde bei ihrem alljährlichen Gemeindefest wähnen. Entsprechend „trubelig“ war es am vergangenen Sonntag, 17. Juni 2012, nach dem Eröffnungsgottesdienst in und um das Gemeindezentrum an der Altenberger Straße. Drinnen und draußen wurde ja auch einiges geboten: Die Jugendfeuerwehr Hahnerberg war vor Ort und lud zum Löschschlauch-Kegeln oder auch Platz nehmen im Löschwagen ein, Kinder konnten sich schminken und sich zudem für das abendliche Deutschland-Spiel bei der EM „einfärben“ lassen, und vor der Kirche ließ es sich zudem gemütlich die Leckereien vom Grillstand, dem Kuchenbüfett oder die Küster-Suppe von Henry Müller genießen.

Auch im Gemeindezentrum herrschte Gedränge: Auf einem Trödel- sowie einem Bücher-Markt ließ sich manches Schnäppchen machen, im „Jugendkeller“ konnte man sich nicht nur selbst versuchen, sondern Liga-Spielern bei einem „richtigen“ Kicker-Turnier über die Schulter schauen oder mit dem Kindergottesdienst-Team Musikinstrumente basteln. Zudem waren die Rumänien- und die Lettland-Hilfe der Gemeinde auch diesmal mit eigenen Ständen vertreten.

Viel Musik und Gesang bei großem Liederwettbewerb

Nicht umsonst lautete „Lieder, die wie Brücken sind“ die Überschrift zu dem diesjährigen Fest am Friedenshain: Nachdem im Gottesdienst schon kräftig gesungen worden war, demonstrierten die Gemeindeband „Greepi Bajohk“ und der Flötenkreis unter Leitung von Christine Göbel mit Hilfe biblischer Instrumente, wie Lieder und Musik Brücken zwischen Himmel und Erde schlagen. Dass Lieder wie Brücken sind, bewies auch der Wettbewerb, den die evangelische Südstadt-Gemeinde anlässlich ihres Fests ausgelobt hatte: Insgesamt zwölf Starter bescherten dem Fest-Tag nicht nur viel Musik und Gesang, getreu dem Leitmotto gab es auf diese Weise auch einen Brückenschlag zwischen vielen Menschen, wie den Künstlern untereinander, den Teilnehmern und ihren Zuhörern oder auch der Gemeinde und den Musizierenden. Gewinner in der Altersguppe „Kinder und Jugendliche“ wurde am Ende Joram Neumann (8) mit einer Etüde von Yoshinao Nakada, während in der Erwachsenen-Klasse die A-capella-Formation „Opium für’s Ohr“ mit ihrer Wuppertal-Liebeserklärung „Heimat“ die Nase vorn hatte.

Höhepunkt zum Abschluss des Festes war der Auftritt des Chores „Makwaya“ unter der Leitung von Sabine Glückmann, bei dem der Funke der Begeisterung schnell auf das Publikum übersprang. „Wir sind sehr zufrieden“, freute sich denn auch Pfarrer Gerson Monhof über einen rund um gelungenes Fest: „Das war ein fröhliches und gut besuchtes Fest und vor allem sind wir unserem Motto gerecht geworden – wir haben viele Menschen erreicht!“ Weitere Impressionen vom Johanneskirchen-Fest finden sich auch hier auf der Internet-Seite der Gemeinde.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Gerson Monhof
    23.06.2012, 00:23 Uhr   |   Direktlink

    Danke für die ausführliche Berichterstattung und die vielen schönen Fotos!

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