03.08.2012, 14.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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„Kanin-Hop“: Jung-Dörperinnen sind die Pioniere im Tal

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Die Jung-Züchterinnen Pia Gietenbruch (li.) und Michelle Darré werden im Rahmen der Kaninchen-Schau die Kanin-Hop-Künste ihrer "Asse" "Peanuts" und "Bonny" demonstrieren. Fürs CW-Foto zeigte sich "Peanuts" jedenfalls schon einmal "sprunggewaltig".

Am Wochenende, dem 3./4. August 2012, lädt der Kaninchenzuchtverein (KZV) R 126 Wuppertal-Süd zur alljährlichen Schau seiner rassigen Neuzüchtungen ein. Kaninchen-Liebhaber oder auch tierliebe Familien mit Kindern können dabei am morgigen Samstag sowie am Sonntag nicht nur die flauschigen Jungtiere in den verschiedensten Rassen und Farbschlägen bewundern und bestimmt das eine oder andere Exemplar auch diesmal streicheln. Die Kaninchen-Schau wartet zusätzlich auch mit einem neuen Highlight auf: Kanin-Hop-Vorführungen.

Die Jung-Züchterinnen Pia Gietenbruch und Michelle Darré werden die tierische Sportart im Vereinsheim des Kleingartenvereins „In den Stöcken“ am Dürrweg demonstrieren. Besonders in Bayern ist Kanin-Hop, das ursprünglich aus Skandinavien stammt, verbreitet und populär, berichten Birgit und Frank Gietenbruch. Während der nächste Verein in der Region erst in Dortmund ansässig ist, stellt der KZV R 126 den ersten Verein im gesamten Bezirk Rheinland dar, der sich mit Kanin-Hop beschäftigt. Als Pia Gietenbruch und ihre Freundin Michelle Darré davon in der Kaninchen-Zeitung lasen, waren sie direkt Feuer und Flamme für die Hindernis-Sportart – seit einem halben Jahr trainieren die beiden neunjährigen Cronenbergerinnen nun schon mit ihren Tieren.

Insgesamt 20 Kanin-Hopper zählt der Gietenbruch-Stall, die besten Springer der beiden Jungzüchterinnen heißen „Peanuts“ und „Bonny“ – ohne Scheu „hopsen“ sie über die Hindernisse „Marke Eigenbau“. Und auch Pia und Michelle sind begeistert: „Es ist schön, dass man mit den Kaninchen nun was machen kann, außer sie nur zu streicheln“, begründen die beiden Wuppertaler Kanin-Hop-Pionierinnen ihre Begeisterung für den Sport.

Wer mehr über Kanin-Hop wissen möchte, kann sich online zum Beispiel über Wikipedia informieren und natürlich zu der Kaninchen-Schau am Wochenende pilgern: Am Samstag ist die Ausstellung am Dürrweg ab 14 Uhr und am Sonntag von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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