20.08.2012, 11.45 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Hitze-Wochenende erhitzte die Gemüter

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Die Glutofen-Temperaturen der vergangenen Tage erhitzten offenbar auch einige Gemüter: Mit rund 1.100 Einsätzen im bergischen Städtedreieck erlebte die Polizei ein „heißes Wochenende“. Unter den 665 Einsätzen in Wuppertal war auch einer am Ehrenmal. Am vergangenen Freitag, 17. August 2012, wurde die Polizei gegen 23.30 Uhr gerufen, weil etwa 18 junge Personen in der Parkanlage den lauen Abend lautstark und mit Alkohol verlebten.

Als eine Streifenwagen-Besatzung vor Ort einen Platzverweis aussprach, verließen die zum Teil stark alkoholisierten Heranwachsenden die Grünanlage, ein 19-Jähriger zeigte sich allerdings ziemlich aggressiv: Nach Polizeiangaben pöbelte er die Beamten an, als er auch noch „wild“ urinierte, setzte es er eine Anzeige. Am Ehrenmal war anschließend zwar Ruhe, wenig später wurde die Polizei allerdings wegen Ruhestörung zu einer Haltestelle an der Hauptstraße gerufen. Am Einsatzort gab es „ein Wiedersehen“ mit einigen der „Bekannten“ vom Ehrenmal, darunter auch dem 19-Jährigen. Der Betrunkene hatte sich zwischenzeitlich keineswegs beruhigt und pöbelte die Ordnungshüter erneut an, sodass diese sogar Pfefferspray einsetzen mussten.

Dann versuchte der junge Mann zu flüchten, die Beamten fassten ihn jedoch und verfrachteten ihn in den Streifenwagen. Auf dem Weg zur Wache leistete der 19-Jährige jedoch erheblichen Widerstand, sodass die Streifenwagen-Besatzung Blaulicht und Martinshorn einsetzte, um auf schnellstem Wege voran zu kommen. Dennoch musste die Fahrt unterbrochen werden, weil der junge Mann zu vehement randalierte. Den Rest der Nacht hatte der Hahnerberger im Polizeigewahrsam ausreichend Gelegenheit, sich wieder zu beruhigen; zuvor musste er eine Blutprobe abgeben.

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