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13.10.2012, 18.49 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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RSC-Löwen gewinnen äußerst glücklich 3:2 gegen Düsseldorf

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"Augen zu und durch", schien es für Mark Wochnik (mi.) in dieser Szene zu heißen. Der 3:2-Heimsieg gegen den TuS Düsseldorf-Nord war für die Löwen ein hartes Stück Arbeit.

Das Spiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord wird für RSC-Trainer Sven Steup wohl in die Kategorie „Mund abwischen und weiter“ fallen. Die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg hatten nämlich so ihre Mühen mit dem unbequemen Gegner, der auch schon in der vergangenen Saison immer gut mitgehalten hatte gegen den Meister. Am Ende konnten am Samstagabend, 13. Oktober 2012, allerdings die Hausherren in der Alfred-Henckels-Halle jubeln. 3:2 hieß es nach 50 Minuten.

Dabei hatte es am Anfang gar nicht gut ausgesehen für die Cronenberger: Obwohl die Löwen über die gesamte Zeit spielbestimmend waren, gingen die Gäste aus der Landeshauptstadt nach knapp zehn Minuten durch Walker in Führung. Das sollte zwar noch nichts bedeuten, nur 21 Sekunden später nutzte Horchmer erneut die Schlafmützigkeit ind er RSC-Abwehr und erhöhte auf 0:2.

Ausgerechnet Daniel Kutscha sorgt für den Anschlusstreffer

Postwendend gab der RSC allerdings die passende Antwort, ausgerechnet durch Daniel Kutscha. Der ehemalige Düsseldorfer, der erst zu Saisonbeginn nach Cronenberg gewechselt war, brachte sein Team rund eine Minute nach dem zweiten Gegentreffer wieder mit 1:2 heran. Der Jubel fiel entsprechend verhalten aus, die Düsseldorfer hatten immerhin einen großen Fananhang mit an die Ringstraße gebracht und sorgten für mehr Stimmung als die Cronenberger.

Die Löwen drückten fortan wieder kräftiger auf das Gäste-Tor, meist aber erfolglos. Zweimal stand Jens Behrendt frei vor dem Torwart – und vergab jeweils. Kutscha hatte bereits in der Anfangsphase mit einem Aluminiumtreffer aufhorchen lassen, zeigte sich im Verlauf aber weiter glücklos. Und auch bei Benjamin Nusch wollte das Glück an diesem Tag nicht so recht auf seiner Seite sein: Nach einer Blauen Karte wegen Haltens gegen ihn setzte der ehemalige Walsumer den Strafstoß neben das Tor.

Ganze zwei Sekunden vor der Halbzeitsirene fasste sich allerdings Mark Wochnik ein Herz und zog aus der Distanz ab. Eigendlich war diese Taktik bislang nicht erfolgreich gewesen, dieses Mal passte es aber. Benjamin Nusch hatte im Strafraum mit einer Flugeinlage noch für „Unruhe“ gesorgt, die Kugel landete aber zielsicher zum psychologisch so wichtigen 2:2-Ausgleich im Netz.

Glücklicher Penalty bringt die Entscheidung für den RSC

Nach der Pause dominierten ebenfalls die RSC-Löwen das Geschehen. Ein ums andere Mal spielten sie sich gute Chancen heraus und waren meist nur durch Fouls zu bremsen. Am Ende standen auf Düsseldorfer Seite ganze 22 Teamfouls auf der Habenseite, der RSC kam „nur“ auf zehn. Den Penalty der Gäste parierte Torhüter Sebastian Wilk, der heute wieder den Vorzug gegenüber Ole Jötten erhalten hatte.

Auf der Gegenseite sorgte Marco Bernadowitz für die Entscheidung. Nach dem zehnten Teamfoul der Düsseldorfer war er eingewechselt worden – und traf die Unterkante der Latte. Von dort sprang die Kugel knapp vor die Linie, der Schiedsrichter gab allerdings das Tor. Die weiteren Penaltys durch Bernadowitz und Nusch waren allerdings nicht erfolgreich, sodass es bis zur Schlusssekunde spannend blieb.

Trotz des Sieges konnte der RSC Cronenberg die Tabellenführung in der Rollhockey-Bundesliga aber nicht verteidigen: Die punktgleich SK Germania Herringen zog an den Löwen aufgrund des besseren Torverhältnisses vorbei. Das Team aus Hamm gewann gegen den SC Bison Calenberg nämlich in der mit Abstand torreichsten Partie des vierten Spieltags deutlich mit 19:6 (10:2). Am kommenden Samstag, 20. Oktober 2012, kommt es in der Alfred-Henckels-Halle zur Neuauflage des letzten Meisterschaftsfinales: Ab 15.30 Uhr ist Vizemeister ERG Iserlohn beim aktuellen Titelträger zu Gast.

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