01.12.2012, 14.29 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Lebenshilfe: „ver.di-Forderungen gefährden Arbeitsplätze“

Die Beschäftigten der Lebenshilfe Wuppertal treten am Montag, 3. Dezember 2012, in einen ganztägigen Warnstreik (die CW berichtete). Die Gewerkschaft ver.di fordert mehr Geld für die Betreuer der Cronenberger Werkstätten – ihre Bezahlung sei deutlich niedriger als die in anderen vergleichbaren Unternehmen, findet ver.di. Von der Lebenshilfe kommen zu der Gewerkschafts-Forderung grundsätzlich kompromissbereite Signale: „Wir möchten den Mitarbeitern ein neues, transparentes Entgeltsystem anbieten, das eine gerechte Entlohnung ermöglicht“, sagt Vereinsvorsitzender Peter Plenker. Aber: Die Gehaltsordnung müsse bezahlbar sein, so Plenker weiter.

Die Lebenshilfe betont in ihrer Pressemitteilung zu der Warnstreik-Ankündigung, dass in den bisherigen Verhandlungen mit ver.di in den meisten Punkten Einvernehmen erzielt werden konnte. In Sachen „Gehaltssystematik“ erhebe die Gewerkschaft jedoch Ansprüche, „die die finanzielle Leistungsfähigkeit der Lebenshilfe überschreiten“. Geschäftsführer Stefan Pauls weiter: „Die Forderungen gefährden Arbeitsplätze und den weiteren Ausbau der Einrichtung“ – das sei nicht hinnehmbar.

Stefan Pauls betont, dass „die in den vergangenen Jahren mühsam hergestellte, gesunde wirtschaftliche Situation nicht zugunsten überhöhter Forderungen aufs Spiel“ gesetzt werden dürfe: „Wir als Lebenshilfe haben das Wohl der rund 400 Menschen mit Behinderung und auch das unserer Fachkräfte im Blick“, so der Lebenshilfe-Chef abschließend.

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