23.01.2013, 10.13 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Schließdienst im Sportzentrum Süd als „Sportbremse“?

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Dass die Stadt für das Sportzentrum Süd einen überörtlichen Schließdienst beauftragt hat, führt offensichtlich hier und da zu Problemen, wie Vereine im Rahmen der 2. Cronenberger Sportgespräche nun kritisierten. Foto: Archiv

Die Horror-Vorstellung eines jeden Organisators: Über zehn Mannschaften mit dutzenden Spielern samt Verwandtschaft freuen sich auf ein Fußballturnier – und stehen vor verschlossenen Türen. So erlebte es kürzlich der SSV Germania 1900 sonntags am Sportleistungszentrum (SSLZ) Küllenhahn. Der zuständige Schließdienst erschien nicht zur abgesprochenen Zeit, ein örtlicher Hausmeister sah diese Aufgabe nicht als Teil seiner Verantwortung.

„Wir können ja verstehen, dass er auch mal frei haben möchte und sonntags dort nicht arbeiten möchte. Aber mit dem Schlüssel in der Tasche vor allen Leuten zu sagen, ’Das ist nicht meine Aufgabe’ zeigt doch, dass da was nicht stimmt“, kritisierte Friedhelm Bursian im Rahmen der zweiten Sportgespräche der CDU Cronenberg am vergangenen Donnerstag, 17. Januar 2013. Bursian, Geschäftsführer des SSV Germania 1900, berichtete weiter, dass der Vorfall kein Einzelfall sei und er oft von Öffnungsproblemen am Sportzentrum zu hören bekomme.

Kulturdezernent Matthias Nocke und Sportamtsleiter Peter Keller notierten sich die Beschwerden, verwiesen im gleichen Zug auf die Vorschriften: Diese besagen, dass bei Ausschreibungen der günstigste Dienstleister genommen werden müsse – selbst, wenn er aus entfernten Städten kommt und nur fünf Cent die Stunde günstiger ist.

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