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08.03.2013, 10.07 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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GCU: „Warum soll immer was an Cronenberg vorbei gehen?“

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Dr. Thomas Groß, Antonella Lo Bue, Peter Capellen und Thomas Gass (v.l.n.r.) bilden für zwei weitere Jahre den Vorstand der Gemeinschaft Cronenberger Unternehmen (GCU).

Viel Grund zu Streitigkeiten gibt es in Cronenberg ja eigentlich nicht. Daher ist es auch alles andere als verwunderlich, dass die Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft Cronenberger Unternehmen (GCU) in jedem Jahr eher einer geselligen Runde gleicht. Dieses Mal konnte Harmonie allen Ortes im Café vom Cleff beobachtet werden, sogar bei den Abstimmungen.

Auch wenn sich just da in diesem Jahr ein kleines bisschen Widerstand regte: „Zum letzten Mal aber“, musste Geschäftsführer Thomas Gass für eine weitere Amtszeit „überredet“ werden. Anderweitig hatte man sich ja irgendwie auch gar keine Gedanken gemacht. Und so wurden der 1. Vorsitzende Peter Capellen, 2. Vorsitzender Dr. Andreas Groß, Beirätin Antonella Lo Bue und eben Thomas Gass als Geschäftsführer einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Einzig Kassenwartin Inka Bergfeld schied aus persönlichen Gründen aus, für sie wurde Hans Sanker in den Vorstand berufen. Als neuer Kassenprüfer wurde hingegen Julian Berger gewählt.

In zwei Jahren soll ein neuer Vorstand gewählt werden

„Wir werden es noch einmal zwei Jahre bringen“, versprach GCU-Vorsitzender Peter Capellen nach den Formalitäten. „Ich hoffe, dass dann aber ein neuer 1. Vorsitzender und Vorstand gewählt wird, damit neues Blut rein kommt.“ Auf den „Nachwuchs“ setzt der Verein ja sowieso – zum Beispiel im Rahmen seiner Schülerauszeichnung. Diese soll zukünftig nach Wegfall der Hauptschule auch für Cronenberger Auszubildende geöffnet werden: „Da müssen wir nicht drüber abstimmen, das machen wir einfach“, erklärte der 2. Vorsitzende Dr. Andreas Groß nach dem Vortrag der Idee – Widerstand regte sich ja auch nicht.

Etwas lebhafter wurde es hingegen zum Schluss, als Stefan Grosse von der technischen Unternehmensberatung Dr. Oser über das Förderprogramm ZIM der Otto-von-Guericke-Stiftung für kleine und mittelständische Unternehmen referierte. Hier liege die Erfolgsquote mit rund 70 Prozent Bewilligungen recht hoch, verwies Grosse – und musste daher viele Fragen beantworten. „Wenn ihr es nicht macht, seid ihr es selbst Schuld“, hatte GCU-Vorstand Dr. Andreas Groß seinen Kollegen daher als Rat mit auf den Weg zu geben. „Warum soll immer was an Cronenberg vorbei gehen?“

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