10.04.2013, 10.49 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Heute Abend: Bezirksvertretung Cronenberg tritt zusammen

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Blick auf die Cronenberger Altstadt, die „Hütte“: Gegenüber, also rund um die Borner Schule, soll sich eine Neubebauung in das historische Gefüge einpassen. Foto: Archiv

Die gute Nachricht für alle Fußball-Fans unter den politisch interessierten Cronenbergern: Die April-Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg verspricht kurz zu werden: Auf der Tagesordnung des Treffens am heutigen Mittwochabend, 10. April 2013, stehen lediglich vier Punkte im öffentlichen Teil – spätestens zum Anpfiff des Halbfinal-Rückspiels der Bayern gegen Juventus in der Champions League dürften es also alle Zuhörer an die Fernseher geschafft haben.

Nach dem „Anpfiff“ zur BV-Sitzung um 19 Uhr wird es in der Aula der ehemaligen Hauptschule Cronenberg zum Beispiel um die Verlängerung einer Veränderungssperre für ein Grundstück unterhalb des Kulturzentrums Borner Schule gehen. An der Ecke Borner Straße/Nachtigallenweg will die Stadt eine zu massive Bebauung verhindern. Die bereits bestehende Veränderungssperre für das Grundstück soll dazu bis zum 17. Juli 2014 verlängert werden, in der Hoffnung, dass dann der Bauleitplan Nr. 1168 in Kraft getreten ist. Mit diesem soll sichergestellt werden, dass sich Neubauten in das durch Baudenkmäler geprägte Umfeld der Cronenberger „Altstadt“ städtebaulich angemessen einfügen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung des Cronenberger Stadtteilparlaments befasst sich mit der Sambatrasse: Obwohl auf der Trasse bereits seit 1989 kein Zug mehr fährt und sie vielmehr seit 2006 als Rad- und Wanderweg genutzt wird, ist die Trasse im Flächennutzungsplan der Stadt Wuppertal immer noch als Fläche für Bahnanlagen dargestellt. Zwar wurde die Sambatrasse zwischenzeitlich als „Hauptradweg“ gekennzeichnet, nun soll die ehemalige Bahnfläche im Flächennutzungsplan aber weitestgehend als durchgängige Grünverbindung (Grünfläche, Wald) dargestellt werden – die Signatur „Hauptradweg“ bleibt dabei bestehen. Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes soll die besondere Bedeutung der Trasse als Geh- und Radweg innerhalb des bergischen Trassenverbundes und für den Stadtbezirk Cronenberg hervorgehoben werden.

Zu der Sitzung in der Schul-Aula an der Berghauser Straße 45 sind im öffentlichen Teil Zuhörer zugelassen.

 

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