07.05.2013, 19.38 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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WiC-Sonntag: So strahlend schön wie das Wetter!

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Alles andere als "die alte Leier": Beim verkaufsoffenen Mai-Sonntag 2013 sorgte die Werbegemeinschaft WiC mit dem 1. Cronenberger Drehorgeltag für einen besonderen Farbtupfer.

„Bei dem Wetter echt schön“, lautete ein Kommentar auf unserer Facebook-Seite und ein anderer FB-Nutzer postete: War schön…“. Diese beiden Meinungen von CW-Lesern spiegelten die Resonanz auf den verkaufsoffenen Sonntag am 5. Mai 2013 in Cronenberg wohl zutreffend wider: Der von der Werbegemeinschaft „Wir in Cronenberg“ (WiC) organisierte Einkaufssonntag war ein voller Erfolg.

Ein Garant dafür war natürlich das Wetter! Wobei: Dass „Kaiserwetter“ die Frühlingsausgabe des WiC-Sonntags flankierte, war alles andere als „natürlich“: Im Mai 2012 umrahmten kühle, einstellige Temperaturen und zeitweiser Regen den letztjährigen verkaufsoffenen WiC-Sonntag, wusste WiC-Chef Michael Ackermann zu berichten – umso mehr wurden die Werbegemeinschaft diesmal von der Mai-Sonne verwöhnt! Entsprechend strahlten auch die Geschäftsleute – „wir sind zufrieden“, lautete in allen Läden, in welche die CW „hineinhorchte“, das positive Fazit des exklusiven Shopping-Sonntags in ganz Wuppertal.

Sonne satt, geöffnete Geschäfte und drehende Orgeln sorgten für Werktagstrubel

Und dieser positive Verlauf war auch auf den ersten Blick erkennbar: Viel Verkehr, viele Passanten auf den Bürgersteigen, viel Leben in den geöffneten Geschäften oder auch volle Eiscafés – die Cronenberger Ortsmitte zeigte sich vom Mittag an belebt wie sonst nur an einem lebhaften Werktag. Die Besucher genossen es, nach dem langen, dunklen Winter durchs Dorf zu bummeln, die Sonne zu genießen und ganz entspannt mal hier reinzuschauen oder sich dort zu informieren, und nicht zuletzt lockten ja auch die einen oder anderen Aktionen oder besonderen Rabatte zum Sonntagseinkauf!

Ein zusätzlicher Farbtupfer in der ohnehin frühlingshaft-bunten Ortsmitte war der 1. Cronenberger Drehorgeltag: Nach ihrem „Anorgeln“ um 13 Uhr, zu dem bereits zahlreiche „Schaulustige“ die kleine Grünanlage an der Ecke Hauptstraße/Holzschneiderstraße säumten, schwärmten die zehn Drehorgelspieler in die Ortsmitte aus, um an verschiedenen Stellen dafür zu sorgen, dass auch viel Musik im WiC-Sonntag „drin“ war. Und zwar nicht nur „die üblichen“ Drehorgel-Melodien, auch moderne Pop-Hits oder auch die „Wuppertal-Hymne“ über das „Lehnchen vom Tippen-Tappen-Tönchen“ hatten die Musikanten in ihren Kästen. Das musikalische Spektakel gepaart mit den bunten Kostümen der Spieler – der 1. Cronenberger Drehorgeltag war auch ein echter Hingucker und -hörer!

Lob für die WiC-Idee: Drehorgeltag „darf wiederholt werden!“

Das fanden im übrigen auch die Leierkastenspieler selbst: „Ganz toll“, meinten Sonja und Bernd Krefting von den Nordhöhen zu ihrem ersten „Auftritt“ in Cronenberg: „Die Passanten sind ganz begeistert und klatschen sogar“, freuten sich die 72-Jährige und ihr Ehemann (69) vor der Krings Ecke über die „sehr schöne Atmosphäre“ „em Dorpe“. Freuen konnte sich insofern auch WiC-Vorsitzender Michael Ackermann und seine Mitstreiter, schließlich hatte die Werbegemeinschaft den Drehorgeltag „angeleiert“ und diesmal auf das übliche Frühlingsfest verzichtet.

Dass die WiC damit einen Treffer gelandet hatte, drückte ein weiterer Kommentar eines CW-Lesers aus: „Darf gerne wiederholt werden!“, schrieb der „Sonntagseinkäufer“ auf der Facebook-Seite der CW. Und auch die Drehorgelspieler, die nach dem „Aborgeln“ auf dem Hans-Otto-Bilstein-Platz aus den Händen von Angelika Herberts, der Vize-Vorsitzenden der WiC, und Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky als WiC-Dank mit Urkunden belohnt wurden, hatten einen schönen Sonntag: „Es hat mir viel Freude bereitet, bei euch in Cronenberg spielen zu dürfen“, kommentierte Petra Bosecker auf der Internet-Seite der CW den 1. Cronenberger Drehorgeltag.

Alles in allem also war der verkaufsoffene Mai-Sonntag sicherlich auch etwas Balsam auf die Wunden der aktuell nicht gerade vom Glück verfolgten Dörper Werbegemeinschaft…

Fotos: Marcus Müller/Meinhard Koke

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