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17.05.2013, 10.58 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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NRW-Stiftung: Voigtsberger besuchte Station Natur und Umwelt

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Der ehemalige Landesminister und derzeitige Präsident der NRW-Stiftung, Harry Kurt Voigtsberger (li.), ließ sich mit Geschäftsführerin Martina Grote (2.v.li.) von Leiterin Dr. Katja Hombrecher (2.v.re.) und Gabriele Mahnert (re.) die von der Stiftung geförderte Station Natur und Umwelt zeigen.

Er ist erst seit September 2012 im Amt, aus diesem Grund wollte Ex-NRW-Landeswirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger in seiner neuen Funktion als Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege natürlich auch ein Bild davon machen, was von der Institution in den vergangenen Jahren alles realisiert worden war. Also unternahm Voigtsberger am Donnerstag, 16. Mai 2013, gemeinsam mit Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung, eine Tour zu den geförderten Einrichtungen im Bergischen Land. Unter anderem kam er dabei auch bei der Station Natur und Umwelt (StNU) an der Jägerhofstraße vorbei.

Förderung durch NRW-Stiftung: „Das hat uns echt geholfen“

Voigtsberger zeigte sich dabei nicht nur an dem rund drei Jahre alten Neubau interessiert: Im Garten ließ er sich fasziniert den Lotus-Effekt des Frauenmantel erklären und wurde im Verlauf der Stationsbesichtigung zu einem echten „Fan vom Löwenzahn“, wie er spätestens in der Kräuterwerkstatt von Dagmar van Gemmern zugeben musste. In einer Schulklasse warf er einen Blick durch das Mikroskop und erfreute sich auf dem Dach der Umweltstation an dem Blick bis nach Remscheid: „Da müssen wir gleich noch hin“, wusste Voigtsberger von der Tagestour zu berichten.

„Das ist ein echt schönes Haus“, lautete auch das Fazit von Stiftungs-Geschäftsführerin Martina Grote. Am Anfang sei es nicht einfach gewesen, eine Förderung im Vorstand durchzusetzen berichtete sie: „Es gibt normalerweise kein Geld für einen Neubau.“ Aber nachdem die zuständige Mitarbeiterin die Begeisterung vom Hahnerberg bis nach Düsseldorf getragen hatte, wurden 110.000 Euro für die Innenausstattung „locker gemacht“. Statt auf alte Stühle und Tische im Fundus der Stadt zurückgreifen zu müssen, konnte man in der Bauphase neue und moderne Möbel anschaffen, erzählte Peter L. Engelmann: „Das hat uns echt geholfen“, freut sich der Vorsitzende des StNU-Fördervereins noch heute.

„Es hängt immer wieder an Menschen, die an Visionen glauben“

Die strahlenden Kinderaugen beim außerschulischen Unterricht, die nicht nur von Stationsleiterin Dr. Katja Hombrecher übertragene Begeisterung für die Natur und das „gelebte“ Haus – der Funke sprang da auch bei Harry Kurt Voigtsberger ziemlich schnell über: „Hier wurde ein wunderbares Projekt realisiert“, zeigte sich der Präsident der NRW-Stiftung begeistert. „Von solchen Einrichtungen kann es nicht genug geben, denn die Kindheitserinnerungen bleiben für immer.“ Und wer weiß, vielleicht wird die Stiftung bald wieder an der Jägerhofstraße tätig: „Die Barrierefreiheit des gesamten Geländes wollen wir als unseren nächsten Schwerpunkt sehen“, berichtete Fördervereinschef Peter L. Engelmann von den zukünftigen Plänen – und auch diesem Thema gegenüber zeigten sich Grote und Voigtsberger durchaus aufgeschlossen.

„Es hängt immer wieder an Menschen, die an Visionen glauben“, zollte Voigtsberger zum Abschluss dem Förderverein der Station Natur und Umwelt seinen Respekt. Nach dem Manuelskotten und den Bergischen Museumsbahnen (BMB) ist die Umweltstation, die am 25. Mai 2013 von 14 bis 18 Uhr übrigens ihr diesjähriges Umweltfest feiert, das dritte von der NRW-Stiftung im CW-Land unterstützte Projekt.

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