28.05.2013, 14.42 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bio-Laden eröffnet Mitte Juni 2013 im „Cronenhof“

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Freuen sich, dass ihr lang gehegter Bio-Laden-Wunsch nun bald im "Cronenhof" Realität werden wird: Barbara Held (re.) und Susanne Ottomeyer-Figge.

Mehr als ein Jahr haben Annette und Manfred Linek, Barbara Held, Susanne Ottomeyer-Figge, Sabine Hennicke, Sabine Zeller und andere Ausschau gehalten und an dem Projekt gearbeitet, Mitte Juni 2013 hat die „Initiativgruppe“ nun einen Grund zum Feiern: Im „Cronenhof“ an der Kemmannstraße 15 wird dann ein Bio-Laden eröffnen. „Wir haben uns sowas in Cronenberg gewünscht“, erklären Barbara Held und Susanne Ottomeyer-Figge von der Cronenberger Initiativgruppe ihre monatelangen Bemühungen: „Wir meinen, dass wir hier vor Ort eine Basisversorgung mit guter, biozertifizierter Qualität brauchen.“

Konkret wird Thomas Lang den künftigen Cronenberger Bio-Laden betreiben: Der Inhaber der Bio-Bäckerei Troll (www.trollbrot.de) beliefert von seiner Produktionsstätte in Essen-Werden aus fünf Filialen und etwa 70 Wiederverkäufer und andere Abnehmer im Ruhrgebiet, im Rheinland sowie im Bergischen mit frischen Backwaren. Ohne so weit mit dem Auto zu fahren müssen, werden ab Mitte Juni Bio-Kunden aus dem CW-Land ökologisch angebaute Lebensmittel sowie Bio-Produkte aus der Region und des fairen Handels mitten in der Cronenberger Ortsmitte kaufen können. Zum Angebot an der Kemmannstraße 15 werden neben Backwaren auch Gemüse, Obst, Milchprodukte, Aufstrich, Fleisch, Getreide und Babynahrung gehören.

„Uns geht es nicht nur um eine gesündere Ernährung, sondern auch darum, über die Nachfrage nach Bioprodukten eine nachhaltigere Landwirtschaft zu fördern“, erläutern Barbara Held und Susanne Ottomeyer-Figge ihre Initiative: „Wir wollen keine Landwirtschaft, die mit Pestiziden, genveränderten und monopolisiertem Saatgut billige Massenware herstellt. Wir wollen qualitative hochwertige und gesunde Lebensmittel anbieten, die den Namen „LEBENS“-Mittel verdienen.“

Zu den angedachten „kommunikativen Angeboten“ werden nicht nur Fahrten zu Bio-Höfen in der Region, Informationssabende zu Produkten oder auch Probekochen zählen. An der Kemmannstraße 15 soll für die Kunden auch ein Regal mit Tauschbüchern aufgestellt werden: „Man wird auch einfach nur hereinspazieren, sich umsehen und ein Tässchen Kaffe trinken können“, so Barbara Held und Susanne Ottomeyer-Figge abschließend.