Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

19.06.2013, 11.22 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

“Manni-Hitze” lässt auch die Ozon-Werte steigen

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Der gestrige Dienstag, 18. Juni 2013, war der bislang heißeste Tag des Jahres. Sahara-Hoch “Manni” ließ aber nicht nur das Thermometer auf über 30 Grad steigen, auch die Ozon-Konzentration ging in die Höhe: An der Wuppertaler Mess-Station in Langerfeld wurde um 18 Uhr der Tages-Spitzenwert von 152 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) gemessen. Bis zu einer Konzentration von 120 Mikrogramm müssen gesunde Menschen nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen. Darüber kann es bei durchschnittlich empfindlichen Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Eine erhöhte Ozon-Konzentration, auch “Sommer-Smog” genannt, wirkt als Reiz- oder Schadgas und kann zu Hustenreiz, Augenbrennen, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion führen. Besonders empfindlich auf eine hohe Ozon-Belastung reagieren Kleinkinder, ältere und kranke Menschen.  Ab 180 Mikrogramm sollten diese Risikogruppen ihren Aufenthalt im Freien einschränken, ab der Alarm-Schwelle von 240 Mikrogramm wird über die Medien informiert, dass der Aufenthalt im Freien allgemein eingeschränkt werden, Risikogruppen daheim bleiben und auch das Auto stehen bleiben sollte.