29.06.2013, 12.54 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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MUMO Deutschland will neue Grundschule in Nairobi bauen

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Der Vorstand des Kinderhilfswerkes MUMO Deutschland sammelt gemeinsam mit den bislang 45 Mitgliedern weiter Spenden - nicht nur damit die Kinder in Nairobi weiterhin CW lesen können...

Ein rundum positives Fazit kann das gemeinnützige Kinderhilfswerk MUMO Deutschland über die ersten Monate seit der Vereinsgründung Anfang des Jahres 2013 ziehen. 45 Mitglieder untersützen bereits die Patenschule im Mathare-Slum in Nairobi (Kenia) von Deutschland aus – und es werden auch immer mehr.

Bei einer weiteren Reise nach Nairobi konnten sich Christina Räck und Patrick Kletzka vom MUMO-Vorstand kürzlich über die ersten großen Fortschritte eindrucksvoll überzeugen: Besonders nachhaltig erwies sich das von Nora Pauly initiierte Feeding-Programm, das täglich für eine warme und reichhaltige Mahlzeit für die Schüler sorgt. Darüber hinaus werden alle Kinder nun im Krankheitsfall im Baraka-Hospital von
den German Doctors behandelt, die auch wieder kostenlos Entwurmungsmittel zur Verfügung stellten. Durch die Patenschaften aus Deutschland wird den meisten Schülern vom MUMO in Zukunft der Besuch der Secondary School möglich sein.

Um diese Unterstützung möglichst vielen Kindern zukommen zu lassen, werden allerdings aktuell noch Paten gesucht, die 40 Euro im Monat zur Verfügung haben und so den Schülern eine gute Schulausbildung ermöglichen. Darüber hinaus werden von Viktoria Gouder de Beauregard und Barbara Günnewig Lehrerkollegien in Wuppertal angesprochen, um langfristig die Lehrergehälter in der kenianischen Schule zu sichern.

Weiterhin stehen große Pläne an: „Wir möchten eine neue Grundschule im kenianischen Mathare-Slum bauen, wo es eine 24-Stunden-Betreuung geben soll und Kinder in einer Art Internat eine echte Zukunft bekommen“, berichtete der Vorstand um Patrick Kletzka, Christina Räck, Ina Backhaus und Viktoria Gouder de Beauregard brandaktuell bei einer Versammlung im Zentrum Emmaus. Die 45 Mitglieder des Vereins haben bisher ein Spendenvolumen zusammengetragen, das bis zum Ende dieses Jahres auf über 12.000 Euro anwachsen wird.

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