04.07.2013, 14.10 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Für Cronenbergs ehemalige Werkärztin ist „immer ein Bett frei“

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Der Vorstandsvorsitzende des Werkarzt-Zentrums, Bernd Laurischkat (li.), verabschiedete Susanne König (2.v.li.) nach 23-jähriger Tätigkeit mit einem Cronenberg-Wappen in den Ruhestand.

„Was man gerne tut, das gelingt auch“, da ist sich Susanne König sicher. Und dass sie in den vergangenen 23 Jahren als Ärztin im Werkarzt-Zentrum Wuppertal-Cronenberg immer mit Herzblut bei der Sache war, das zeigten dann auch die zahlreich erschienenen Firmenchefs und Personalverantwortlichen, die zu Königs Verabschiedung ins „Werarium“ der Firma Wera gekommen waren. „Die Zusammenarbeit war sehr gut“, lobte die zukünftige Ruheständlerin.

Abschied von Cronenberg: Vom einen „Dorf“ ins andere…

Nach 56 Berufsjahren zieht es die gebürtige Sudbergerin allerdings in die Ferne: Ein kleines Dorf in Thüringen wird die neue Heimat von Susanne König: „Da haben wir uns direkt nach der Wende ein kleines Haus gekauft“, erzählt sie. Teile der Familie sind bereits dort, nun freut sich auch König auf das „Stückchen heile Welt“ dort. „Ich habe immer gescherzt, vom Beruf geht es direkt ins betreute Wohnen“, berichtet sie über den Zusammenhalt in dem Dorf mit 15 Häusern und insgesamt nur 105 Einwohnern.

Trotz „Ruhestand“ wird Susanne König aber auch weiterhin genug zu tun haben: „Im Sommer habe ich meinen Garten“, erzählt sie voller Elan. In den „freien“ Wintermonaten hingegen wird Cronenbergs nun ehemalige Werkärztin ein Seniorenstudium in Leipzig aufnehmen. Die Fächer Geschichte und Philosphie stehen dann auf dem Stundenplan. „Und Dudelsack spielen“, freut sich König.

Der Kontakt in die Heimat wird allerdings gewiss nicht abreißen: Bei einem privaten Besuch im Frühjahr habe ihr Arzthelferin Gabi Brabender ihr Cronenberger Haus gezeigt, erzählt König sichtlich bewegt. Im Zimmer des Sohnes, der gerade ausgezogen war, habe sie dann zu hören bekommen: „Hier ist immer ein Bett frei!“

Als „Konzert-Ärztin“: Auch bei „Cronenberg hilft!“ stets zur Stelle

Dieses Angebot wird sie vielleicht das eine oder andere Mal in Anspruch nehmen können, und vielleicht auch einmal zum Benefizkonzert „Cronenberg hilft!“: Fast alle der bisherigen neun Konzerte in der Knipex-Schmiede begleitete Susanne König mit ihrem Notfallkoffer als „Konzert-Ärztin“ – dafür überreichte Knipex-Chef Ralf Putsch zum Abschied auf dem letzten Konzert im Mai einen dicken Blumenstrauß und dafür sagt die Cronenberger Woche als Mitorganisator an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlichen Dank: Bei uns im Büro wäre notfalls auch immer ein „Feldbett“ frei, liebe Frau König!

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