06.09.2013, 10.24 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Feuerwehr-Einsatz im Kindergarten: Kind steckte in Zaun fest

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Als Michel aus Lönneberga mit seinem Kopf in der Suppenschüssel steckte, konnte der Lausbub aus der Klemme befreit werden, indem die Schüssel schließlich kurzerhand zerschlagen wurde. Nicht so einfach lag der Fall bei einem Kind, dass sich am gestrigen Donnerstagmittag, 5. September 2013, im Städtischen Kindergarten Herichhauser Straße in der Klemme befand: Gegen 14 Uhr steckte die Zweijährige ihren Kopf durch die Gitterstäbe eines Zaunes, der innerhalb des KiTa-Geländes eine Böschung absichert, und steckte fest.

Nachdem es den KiTa-Mitarbeitern nicht gelang, das Mädchen aus seiner Zwangslage wieder zu befreien, alarmierten sie umgehend die Eltern und die Feuerwehr. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg (FFC) griffen schließlich zum Bolzenschneider und trennten eine Geländer-Stange ab, sodass die Mutter ihr natürlich aufgeregtes Kind nach etwa einer Viertelstunde in die Arme schließen konnte. Eine kurze Untersuchung durch den Rettungsdienst ergab, dass die Zweijährige unverletzt geblieben war: „Außer einem Schrecken ist nichts passiert“, so Stadt-Sprecherin Martina Eckermann.

Wie Eckermann weiter auf CW-Nachfrage sagte, werde das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) nun genau analysieren, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen: „Natürlich werden alle Zäune nach entsprechenden Richtlinien angeschafft.“

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Frank
    06.09.2013, 12:52 Uhr   |   Direktlink

    Man darf einfach nicht unterschätzen, was Kinder alles so schaffen. Ist uns selber auch schon passiert mit den Gitterstäbden am Balkon, die ebenfalls den Richtlinien entsprechen. Das Kind einer Bekannten schaffte es, den Kopf durchzustecken und hing fest. Leider bleibt so ein Kind dann natürlich nicht ruhig, sonder schreit und versucht mit Gewalt, wieder herauszukommen. Zum Glück konnten wir es beruhigen und mit viel Hin-und-her-drehen wieder heraus bekommen. Danach haben wir das Geländer mit Kaninchendraht komplett abgesichert, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Vielleicht stimmt da etwas mit unseren Bauvorschriften nicht, wenn die Abstände zwischen Gittern so groß sein dürfen, dass Kinderköpfe da durch passen.

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