02.10.2013, 16.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Bürgerpicken 2013: Ursula Abé schoss „den Vogel“ ab…

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Zum Glück waren die Teilnehmer des Preis-Pickens 2013 auch so "talentfrei", dass sie den CW-Fotografen nicht trafen...

Endlich mal wieder halbwegs gutes Spätsommerwetter, dazu ein Fass Freibier sowie Gegrilltes vom Pickverein Grüne Eiche – optimale Rahmenbedingungen flankierten das Bürgerpicken 2013, zu dem der Bürgerverein Hahnerberg-Cronenfeld (BHC) einlud. BHC-Chef Michael-Georg von Wenczowsky unterstrich in seiner Begrüßung, dass die Vonkelner Pickbahn die letzte der Welt sei, auf der das Pickspiel noch betrieben wird – das wolle der Bürgerverein mit seinem alljährlichen Bürgerpicken bekannter machen, damit wolle der Bürgerverein den Pickverein unterstützen.

Bevor „die Bürger“ zu den Wurfhölzern greifen konnten, bat BHC-Vize Rolf Neubüser vier Teams zum „Preis-Picken“: „Tandems“ des Werkzeugkisten-Vereins (Stefan Alker/Michael Ackermann), des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins (Thomas Graap/Werner Rützel), des Hahnerberger Bürgervereins (Ursula Abé/Edwin Markert) sowie des Bürgervereins Küllenhahn (Helmut Hannert/Meinhard Koke) traten gegeneinander an und stritten in einer „Light-Version“ des Pickspiels um „hochgeistige“ Preise. „Mister Picken“ Ugo Romano, viele Jahre der Abo-Sieger des inoffiziellen Pick-Weltmeisterschaft und nach monatelangem Krankenhaus-Aufenthalt wieder zu Besuch auf der Pickbahn, konnte noch so viele Tipps geben – dass einer der Preis-Picker einmal einen Pin traf, blieb die absolute Ausnahme.

Die einzige Teilnehmerin im Kreis der „Anti-Picker“ ließ jedoch aufhorchen: Ursula Abé vom gastgebenden Bürgerverein Hahnerberg räumte als einzige die Kante ab, konnte also beim anspruchsvollsten Bild punkten – da war die Überraschung der Zaungäste ebenso groß wie der Jubel von Ursula Abé. Das hatte sich die Cronenberger SPD-Vorsitzende auch verdient – beim politischen Wetteifern am Bundestagswahl-Sonntag gab’s für sie schließlich nicht so viel zum Jubeln… Dass Abé offensichtlich ein glückliches Pick-Händchen besitzt, stellte sie mit einem weiteren Treffer unter Beweis – obwohl Partner Edwin Markert punktlos blieb, reichte das zum Sieg beim Preis-Picken.

Im weiteren Teilnehmerfeld reichte picktechnisch gesehen weitgehende Talentfreiheit, lediglich Helmut Hannert konnte noch einen Treffer verbuchen – Platz 2 für den Küllenhahn. Im Kampf um den dritten Platz musste also ein Stechen die Entscheidung bringen, von Rolf Neubüser kurzerhand zum „Sudden Pick“ erklärt. Während sich mancher schon auf ein langwierige Angelegenheit eingestellt hatte, platzte bei Stefan Alker nun der Knoten: Sein Treffer machte den Unterschied, sodass die Flasche Wein an den Werkzeugkisten-Verein ging, während sich Thomas Graap und Werner Rützel die obligatorische Verlierer-Zitrone teilen mussten.

„Das kommt genau richtig zur kälteren Jahreszeit“, gewann Thomas Graap schmunzelnd dem letzten Platz noch etwas Gutes ab: „Da können wir im CHBV-Haus in der Hütte neben Wasser und Apfelschorle auch mal heiße Zitrone trinken…“

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