17.10.2013, 09.13 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Spiel des Jahres: Cronenberger SC trifft auf den MSV Duisburg

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Der Jubel nach dem Achtelfinalsieg gegen Hö/Nie war berechtigt: In der nächsten Runde des Niederrheinpokals bekommt es der Cronenberger SC nun mit einem "dicken Fisch" zu tun - dem MSV Duisburg. Foto: Odette Karbach

Jetzt steht es fest: Im Viertelfinale des Niederrheinpokals bekommt es der Cronenberger SC (CSC) mit dem Drittligsten MSV Duisburg zu tun. Nachdem sich die Cronenberger bereits am vergangenen Sonntag, 13. Oktober 2013, in einem Pokalkrimi mit 4:3 nach Verlängerung gegen den Oberliga-Spitzenreiter Hönnepel-Niedermörmter durchsetzten (die CW berichtete online), zogen die Duisburger am gestrigen Mittwochabend nach: Beim Oberligisten TuS Bösinghoven siegten die Zebras erwartungsgemäß mit 3:0 (0:0).

Allerdings tat sich der MSV gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeber schwer: Erst in der 72. Minute ging das Team des Ex-WSV-Spielers Karsten Baumann in Führung, in der 82. Minute legten die Zebras vor 2.100 Zuschauern das 2:0 nach. In der Nachspielzeit fiel dann das Tor zum doch noch erwartungsgemäß klaren 3:0-Endstand für den Favoriten.

Damit kommt es für den CSC nun im Viertelfinale, das vom Fußballverband Niederrhein (FVN) für das Wochenende am 23./24. November angesetzt worden ist, zum Spiel des Jahres. Zwar hätten die drei Klassen tiefer spielenden Cronenberger, die auf dem Weg ins Viertelfinale drei Oberligisten hintereinander ausschalteten, erneut Heimrecht; aus Kreisen des CSC verlautet jedoch, dass man aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs nicht an der heimischen Hauptstraße auflaufen könne. Auch ins Stadion am Zoo, wie zuletzt im August 2012 noch in der Oberliga gegen den KFC Uerdingen, wollen die Grün-Weißen offenbar nicht ausweichen; nach CW-Informationen streben die Cronenberger vielmehr einen Tausch des Heimrechts mit Duisburg an.

Der Grund dafür, so ist am Rande des Horst-Neuhoff-Sportplatzes zu hören: Bei Austragung des Viertelfinals im Stadion am Zoo müsste der CSC allein die Kosten für den Sicherheitsdienst tragen; da zudem die Zuschauer-Einnahmen zwischen beiden Vereinen geteilt würden, lohnte sich das Heimrecht für den Underdog wirtschaftlich kaum. Könnten die Grün-Weißen hingegen in Duisburg auflaufen, hätten sie mit den Sicherheitskosten nichts zu tun, vielleicht weniger Chancen auf ein Weiterkommen, sie würden aber auf jeden Fall mit der Häfte der Einnahmen ins Dorf zurückkehren – wirtschaftlich wären sie damit auf jeden Fall ein Sieger!

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