27.01.2014, 16.54 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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24-Stunden-Schwimmen 2014: Die Rekorde purzelten

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Strahlende Gesichter am Beckenrand: Die einen tauchten beim 24-Stunden-Schwimmen ab und die anderen mit Goldmedaillen wieder auf.

Er habe nach 33 Stunden auf den Beinen „leichte Ermüdungserscheinungen“, ließ Frank Hübel am späten Nachmittag des 19. Januar 2014 durchblicken. Dennoch zog der Cheforganisator aber noch die Bilanz des 24-Stunden-Schwimmens 2014. Und diese ließ Frank Hübel nach dem Abpfiff des Schwimm-Events am Mittag wahrscheinlich gerne noch ein paar Stunden gegen die Müdigkeit und mit den Zahlen „kämpfen“: Das 24-Stunden-Schwimmen war auch bei seiner 29. Auflage ein großer Erfolg.

Die Parksituation rund um das Schwimmsport-Leistungszentrum (SSLZ) auf Küllenhahn ließ es bereits erahnen: Kaum irgendwo im Umkreis war zeitweise mehr ein Stellplatz zu finden. „Stau“ war phasenweise auch im Becken des Heinz-Hoffmann-Bades angesagt: „Zwischenzeitlich war die Bahnenbelegung mit 222 Teilnehmern von der Kapazität auf den 20 Bahnen am Limit angekommnen“, berichtet Frank Hübel: Selbst am frühen Sonntagmorgen um 6 Uhr zogen 18 Aktive ihre Bahnen. Kein Wunder, denn mit rund 1.600 Teilnehmern, darunter 700 Kinder und Jugendliche, verzeichnete das 24-Stunden-Schwimmen 2014 eine Rekord-Beteiligung.

450 Totenkopf-Schwimmer und eine Zehnjährige mit viel Ausdauer

Rekordverdächtig war dabei auch die Leistung von Lara-Julie Bücker: Mit ihren erst 10 Jahren schwamm sie die erstaunliche Strecke von 25 Kilometern – dafür wurde Lara-Julie Bücker mit einem Sonderpokal belohnt. Und es gab noch einen zweiten, denn mit ihrer Familie gewann die Zehnjährige auch den Generationen-Pokal für zusammen geschwommene 42,5 Kilometer. Überdurchschnittlich stark war der Ansturm auf die Totenkopf-Abzeichen: Bereits am Samstag waren sie ausverkauft und die 450 Abzeichen für eine Stunde Schwimmen (Schwarz), 1,5 Stunden (Silber) beziehungsweise zwei Stunden (Gold) schon am Samstagabend absolviert.

Ältester Teilnehmer mit 88 Jahren, Vierjährige schwimmt als Jüngste 2,5 Kilometer

Rekordverdächtig war neben der Teilnehmerzahl zudem die Gesamtzahl der geschwommenen Meter: Die genau 1.586 Schwimmer absolvierten insgesamt 5.008.450 Schwimm-Meter. Den Marathon-Pokal für die längste Strecke sicherte sich bei den weiblichen Teilnehmerinnen Nermina Ritter mit 45.000 Metern und bei den männlichen Uwe Jakubowski mit 48.400 Metern. Auch ältere Semester fanden den Weg zum 24-Stunden-Schwimmen. Gewinner des Aging-Pokals waren Eva Krumbiegel mit 79 Jahren und Hans Wolfgang Meyer mit 88 Jahren. Als jüngste Teilnehmer nahmen Zoe Kaup vom SV Orca und Alexander Suschevic mit jeweils vier Jahren teil. Zoe Kaup, deren Papa Florian Trainer beim SV Orca ist, schaffte mit ihren erst vier Jahren immerhin eine Strecke von 2,5 Kilometern.

Ergebnisse von Vereinen und Schulen:

Bei den Vereinen erschwamm die DLRG mit 230.900 Metern den ersten Platz. Aus dem CW-Land schaffte es der SV Orca auf den Platz 7 (42.900 Meter) , der SV Neuenhof auf den zehnten Rang (27.750) und der Cronenberger SC auf Platz 11 (15.900) . Bei den weiterführenden Schulen sicherte sich das Gymnasium Kothen mit 471.900 Metern den ersten Platz. Als Vertreter des CW-Lands trat das Carl-Fuhlrott-Gymnasium mit 33 Teilnehmern an, kam mit einer Strecke von 92.200 Metern aber dennoch auf den dritten Platz des Primus-Pokals. Beim Grundschulpokal konnte sich die Grundschule Küllenhahn mit drei Teilnehmern den vierten Platz sichern, Rang 7 ging an die Grundschule Hütterbusch.

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