19.02.2014, 16.31 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Grundschule Küllenhahn: Juhu, neues Spielgerät ist fertig!

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Freuten sich mit den Schülern über das neue Spielgerät auf dem Küllenhahner Grundschul-Pausenhof: Alexandra Eckstein und Stefanie Mäde (Betreuungs- und Förderverein), Anke Heinemann (Stadtbetrieb Schulen), Fred Simon (Bürgerverein Küllenhahn) und Schulleiterin Eva Hannert-Himmen (v.l.n.r.).

Dicke Tränen flossen dem Küllenhahner Grundschüler die Wangen hinunter, denn er konnte nicht auf den Pausenhof – „und das ausgerechnet an diesem Tag“, schluchzte der Junge. Ja, ausgerechnet am vergangenen Donnerstag, 13. Februar 2014, denn an diesem Tag wurde das neue Spiel- und Klettergerät auf dem Pausenhof eingeweiht.

Und warum der Küllenhahner Grundschüler traurig war, zeigte sich, nachdem das Absperrband feierlich durchschnitten worden war: Das neue Spielgerät wurde von den Schülern der Grundschule geradezu gestürmt – begeistert wurde es in Beschlag genommen. Rund zehn Wochen zuvor sah das noch ganz anders auf dem Schulhof aus: Am 27. November 2013 musste das bisherige Spielgerät gesperrt werden – der Holzwurm hatte der 15 Jahre alten Konstruktion den Garaus gemacht.

Um die rund 8.000 Euro für ein neues Spielgerät finanzieren zu können, startete der Betreuungs- und Förderverein der Grundschule daraufhin einen Spendenaufruf (die CW berichtete). Und zwar mit großem Erfolg: Während die Stadt 3.600 Euro zur Verfügung stellte, förderten zahlreiche Unternehmen, darunter die Stadtsparkasse, die Firma Knipex oder auch die Gefa-Bank, das Projekt – Ergebnis: Unter dem Strich kam nicht nur das Geld für das neue Spielgerät zusammen, es können auch noch zwei Bänke aufgestellt werden. Dazu leistete das gemeinnützige Wichernhaus seinen Beitrag, indem es die neue Konstruktion kostengünstig baute.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, freute sich denn auch Stefanie Mäde, 2. Vorsitzende des Betreuungs- und Fördervereins, über das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt: „Wir sind ganz positiv überrascht, dass wir auf unseren Aufruf so schnell so positive Rückmeldungen bekommen haben.“ Und ein Gemeinschaftsprojekt war auch die Einweihungsfeier des 8.000-Euro-Projekts: Die Grundschul-Eltern hatten fleißig viele Kuchen gebacken, sodass nicht nur gespielt, sondern auch kräftig „gefuttert“ werden konnte. Und vom Einweihungskuchen bekam der traurige Grundschüler bestimmt auch ein/zwei Stückchen ab…

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