16.04.2014, 10.09 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Aral-Tankstelle: Mit Gullydeckel die Eingangstür eingeworfen

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Nachdem erst vor 14 Tagen bei ihnen eingebrochen wurde, war die Aral-Tankstelle von Sandra Schürbusch, hier im CW-Archivbild mit ihrem Lebensgefährten Ralf Dings, nun zum zweiten Mal das Ziel von Einbrechern.

Gerade erst vor 14 Tagen hatte die Aral-Tankstelle an der Berghauser Straße ungebetenen Besuch (die CW berichtete), nun wurde erneut in den Shop von Sandra Schürbusch eingebrochen: In der Nacht zum heutigen Mittwoch, 16. April 2014, warfen Unbekannte gegen 1.30 Uhr mit einem Gullydeckel die Scheibe der Eingangstür ein.

Den Gullydeckel hatte sich das Duo zuvor in Höhe der Bushaltestelle, welche direkt an der Tankstelle liegt, „organisiert“. Im Inneren des Shops rissen die Einbrecher mit nicht minder brachialer Gewalt die Regalböden mit Tabakwaren aus der Verankerung und sammelten die Schachteln und Stangen Zigaretten in einem zuvor ausgelegten Tuch beziehungsweise einer Decke. Nach etwa einer Viertelstunde machten sich die Tankstellen-Einbrecher in Richtung der südlichen Ausfahrt der Tankstelle aus dem Staub.

Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen von Ralf Dings, dem Lebensgefährten von Pächterin Sandra Schürbusch, etwa 3.000 Euro. Die Tankstelle ist derzeit geschlossen, Sandras Schürbusch und ihr Team hoffen, gegen 13 Uhr heute Mittag wieder öffnen zu können. Die beiden vermummten Täter wirkten jung und waren etwa 1,75 Meter groß sowie schlank.

Hinweise zu dem neuerlichen Tankstellen-Einbruch an der Berghauser Straße nimmt die Polizei unter Telefon 0202-247 134 90 (Cronenberg) oder 0202-284-0 (Präsidium) entgegen.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. wolfgang
    16.04.2014, 10:41 Uhr   |   Direktlink

    bestimmt das pack was hinterm rathaus abends auf dem spielplatz und an der tiefgarage abhängt,allerdings verirrt sich abends die polizei nicht dahin und das ordnungsamt hat schon feierabend.

  2. Jennifer
    16.04.2014, 12:27 Uhr   |   Direktlink

    Mit solchen schwerwiegenden Vorwürfen, wäre ich zurück haltender.
    Und wer Menschen als Pack bezeichnend, hat anscheinend selbst kein besseres benehmen, als das wo mit dem Finger drauf gezeigt wird. Ich gehe stark davon aus, sie haben noch nie ein Wort mit dem „Pack“ gesprochen und verurteilen sie trotzdem. Sehr oberflächlich.

  3. Andreas Vette
    17.04.2014, 06:05 Uhr   |   Direktlink

    Ist ja auch kein Wunder,die Polizei braucht mindesten 10min bis Cronenberg,da haben die Täter genug Zeit die Tankstelle auszurauben.Da könnten die die Tâter sogar noch auf den Bus warten.

  4. Ralf Dings
    17.04.2014, 08:06 Uhr   |   Direktlink

    Ich schliesse mich da gern der Meinung von Herrn Vette an.
    Es ist eine „hübsche“ Kombination, die solchem Abschaum die Arbeit (auch und vermehrt in Cronenberg) erleichtert. Einmal die unhaltbar schlechte Personalsituation bei der Polizei…die sich aber noch deutlich verschärfen wird, wenn zukünftig noch tausende Stellen bei der Polizei entfallen und nicht neu besetzt werden und zum Zweiten die Wurschtigkeit und Ignoranz weiter Teile der Bevölkerung, die sich zwar für Gänseblümchen an Startbahnen engagiert und Parksünder sofort der Polizei meldet, ansonsten aber lieber unbeteiligt kuscht.
    Unverständlich ist für mich, dass gerade die „Parade-Gesichter“, die ihre Person gern im Blitzlicht von positiven Dorf-Begebenheiten verewigt sehen, zu der immer stärker werdenden Kriminalität im Dorf desinteressier schweigen !
    Das finde ich, auch in Hinsicht auf die kommenden Kommunalwahlen, sehr aufschlussreich.
    Die Tatsache, vorhandene Polizeikräfte lieber in sinnloser Bürger-Abzocke, wie „Blitz-Marathons“ zu bündeln,den ermittelnden Beamten noch nicht einmal eine halbwegs ausreichende Ausrüstung zur Verfügung zu stellen und endlose Millionenbeträge lieber in sinnlosen Prestige-Objekten zu verpulvern, wird auch zu einer Quittung an der Wahlurne führen. Ob DAS dann aber zu Verhältnissen führt, die man wollen kann, wage ich zu bezweifeln.
    Ebenso wenig weiter bringt uns aber das psychosoziale Gutmenschen-Geschwafel weltverbessernder „Kriminalitäts-Versteher“.Ich kann das Gesülze über eine „schlechte Kindheit“und „sozialer Benachteiligung“ nicht mehr hören.
    Zumal das in diesem Land sogar Schwerstdelikte nicht mehr zur Schuld des Täters, sondern zur Schuld der Gesellschaft macht.
    Ich jedenfalls werde meine ganz persönlichen Konsequenzen aus der herrschenden Situation ziehen…und hoffe, dass viele Betroffene das ebenso machen.

    Mit freundlichen Grüßen
    RALF DINGS

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