Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

25.05.2014, 21.20 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kommunalwahl: Dörper SPD gewinnt satt hinzu, CDU knapp vorn

Artikelfoto

Auch wenn noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind, scheint zur Kommunalwahl am heutigen Sonntag, 25. Mai 2014, bereits festzustehen: Ob auf städtischer oder auf Cronenberger Ebene – die CDU hat satt Stimmen eingebüßt und die SPD fast ebenso stark hinzu gewonnen. Während sich bei der Ratswahl jedoch derzeit (Stand 21.20 Uhr) andeutet, dass die Sozialdemokraten die CDU als stärkste Fraktion im Rathaus am Johannes-Rau-Platz ablösen könnten, sieht der Trend für die Bezirksvertretung Cronenberg anders herum aus: Trotz starker Stimmenverluste scheinen die Christdemokraten im Dörper Stadtteilparlament ziemlich sicher einen Vorsprung behaupten zu können.

CDU-Kandidaten für den Rat behaupten die beiden Dörper Wahlbezirke

Im Ratswahlbezirk Cronenberg Süd steht so gut wie fest, dass CDU-Stadtverordneter Dirk Kanschat sein Ratsmandat gegen den SPD-Herausforderer Oliver Wagner verteidigt hat. Zwar verlor CDU-Kandidat Kanschat rund 5,7 Prozent und kam auf gut 34 Prozent. Oliver Wagner gewann zwar fast 4,5 Punkte, erreichte jedoch nur 27,5 Prozentpunkte.

Auch im Wahlbezirk Cronenberg Nord konnte Cronenbergs CDU-Chef Thomas Gaffkus-Müller beim Showdown mit Cronenbergs SPD-Chefin Ursula Abé den Wahlkreis wahrscheinlich knapp für die CDU behaupten: Aktuell liegt Gaffkus-Müller hier bei rund 30 Prozent – ein Minus von derzeit 9,5 Prozent. SPD-Herausforderin Ursula Abé gewann indes über fünf Prozent auf etwa 28 Prozent hinzu. Ein Top-Ergebnis erreichte in diesem Wahlkreis Peter Vorsteher für die Grünen: Der Noch-Fraktionssprecher der Grünen legte gegen den allgemeinen Grünen-Trend leicht zu und kam in Cronenberg-Nord auf fast 20 Prozent.

Bezirksvertretung: CDU verliert etwa fünf Prozent, bleibt aber stärkste Fraktion

Bei den Wahlen zur Bezirksvertretung Cronenberg sieht der Trend ähnlich wie auf gesamtstädtischer Ebene aus, allerdings muss die CDU wohl nicht ganz so dramatische Verluste befürchten: Aktuell liegen die Dörper Christdemokraten bei 34,52 Prozent und damit weitaus besser als auf Stadt-Ebene. Allerdings musste auch die Dörper CDU ein Minus von etwa 5 Prozentpunkten hinnehmen. Die SPD gewann derweil mehr als 4,5 Punkte auf nunmehr etwa 27 Prozent hinzu. Die Grünen verloren leicht, blieben aber mit etwas mehr als 18 Prozent drittstärkste Kraft. Dahinter folgt die Linke, die auf über 8,5 Prozent zulegte, während die FDP – sonst eigentlich in Cronenberg stets stark – knapp um die Fünf-Prozent-Hürde abrutschte.

AfD: Aus dem Stand auf fast fünf Prozent

Weiterer Gewinner neben der SPD und der Linke ist auch im Bezirk Cronenberg die Alternative für Deutschland (AfD): Aus dem Stand kommt die AfD wohl auf um die 4,9 Prozent und kratzt an der Fünf-Prozent-Marke. Die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) blieb mit derzeit rund 4 Prozent im Stadtbezirk Cronenberg indes nahezu konstant.

Mehr zur Kommunalwahl sobald das Endergebnis feststeht.