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03.09.2014, 12.34 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Musik auf dem CronenBerg: Extra-Konzert für Gisela Görtz

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Werner Dickel (re.) und Alexander Pankov (li.) sowie die Freunde von "Musik auf dem CronenBerg" beschenkten Gisela Görtz zum runden Geburtstag mit einem persönlichen Konzert.

Im Jahr 2000 wurde die Konzert-Reihe „Musik auf dem CronenBerg“ von Professor Werner Dickel begründet und Gisela Görtz gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Seitdem erfreute sich Görtz an den bisher 77 klassischen Konzerten, sie saß aber nicht nur in den Besucherreihen der längst über die Grenzen Cronenbergs hinaus renommierten Konzert-Reihe: Seit dem Start kümmert sich die engagierte Seniorin auch um die Finanzen des Vereins.

Grund genug für Werner Dickel und den Trägerverein, sich etwas auszudenken, als Gisela Görtz nun ihren 90. Geburtstag beging: Dazu wurde die rüstige Jubilarin zu ihrem runden Geburtstag mit einer besonderen Ehre und Überraschung bedacht – einem „Extra-Konzert” „auf dem CronenBerg”. Freunde und Wegbegleiter des Vereins verwandelten das Zentrum Emmaus dazu kurzerhand in Gisela Görtz’ ganz persönlichen Konzertsaal.

Werner Dickel auf seiner Viola und Alexander Pankov am Akkordeon gestalteten dabei vor rund 20 Freunden von „Musik auf dem CronenBerg“ das spezielle Konzert mit „Lieblichem” von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Romantischem von Anton Bruckner. Als besonderes, musikalisches Schmankerl beschenkten „CronenBerg”-Initiator Dickel und Alexander Pankow die Jubilarin zudem mit „Those were the days“, einem Hit von Mary Hopkin aus dem Jahr 1968. Die Musik dieser Romanze wurde von Boris Fomin (1900–1948) geschrieben und von Dickel und Pankow mit viel russischer Seele gespielt.

Gisela Görtz zeigte sich von dem Konzert-Geschenk überwältigt: Rote Rosen sollte es am Ende zwar nicht regnen, aber wurden ihr von Werner Dickel und der Geburtstags-Gesellschaft feierlich überreicht. „Ich hatte wirklich keine Ahnung“, versicherte Gisela Görtz gerührt, deren Liebe zur Musik schon in die Wiege gelegt wurde: Die Mutter war Sängerin und der Vater Stadtorganist in Düsseldorf. Einen Lieblings-Komponisten hat Görtz derweil nicht: „Ich mag die ganze Klassik sehr gern”, verriet die rüstige Cronenbergerin und versicherte, sich auch weiterhin gerne um die Finanzen des Vereins kümmern zu wollen.

Derweil erklang dann von allen Besuchern noch „Viel Glück und viel Segen“ als Abschiedsständchen. Danach musste sich Gisela Görtz auf den Weg machen – eine bunte Geburtstagsfeier mit der Familie stand noch auf ihrem Programm…