Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

16.09.2014, 09.31 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Fußball: Wetter prima, Spieltag wechselhaft

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Serkan Er in Aktion. Seinen zweiten Saisontreffer konnte Er im Spiel gegen Düsseldorf nicht nachschieben. -Foto: Odette Karbach

Nachdem es schon zuvor nicht gerade berauschend gelaufen war, machte auch der vergangene Spieltag der Spitzen-Klubs im CW-Land den Fußball-Fans nicht übermäßig viel Freude: Zwei Niederlagen, ein Unentschieden und ein Sieg, so lautete am Sonntag, 14. September 2014, die Bilanz der vier höchstklassigen Teams aus Cronenberg und der Südstadt.

Landesliga: Cronenberger SC klettert auf Platz 3

Gegen den Mittelfeld-Klub SC Düsseldorf-West kam Landesligist Cronenberger SC (CSC) nicht über ein 1:1 hinaus. Der starke Gast aus der Landeshauptstadt ging in der 14. Minute nicht unverdient in Führung. In der 32. Minute schlug dann mal wieder CSC-Torjäger Nino Paland zu: Mit seinem fünften Tor im vierten Spiel, Platz 2 in der derzeitigen Landesliga Torjäger-Liste, besorgte der grün-weiße Goalgetter den Ausgleich für das Team von CSC-Trainer Markus Dönninghaus. Zuvor hatte Paland bereits einen Treffer auf dem Fuß, sein platzierter Schuss landete jedoch nur am Pfosten.

Es blieb schließlich bei dem leistungsgerechten Remis, durch das die Cronenberger auf Platz 3 in der Tabelle kletterten, fünf Punkte hinter Spitzenreiter SC Velbert. Am nächsten Spieltag, dem 20. September, hat das Dönninghaus-Team einen schweren Auswärtsgang vor der Brust: Um 16 Uhr läuft der CSC dann beim punktgleichen Tabellenfünften FC Wülfrath am Silberberger Weg auf.

Bezirksliga: SSV Sudberg siegt beim Tabellenletzten

Bezirksligist SSV Sudberg bescherte dem CW-Land den einzigen Dreier: Beim noch punktlosen Tabellenletzten SC Ballfreunde Neandertal fuhr das Team von SSV-Trainer Ralf Derkum einen 3:1-Erfolg (2:1) ein. Der Bezirksligist aus dem Dörper Süden ging in der 8. Minute durch Frank Kornu in Führung, kassierte jedoch postwendend den Ausgleich. In der 29. Minute war es Yannik Pascal Hünninghaus, der den 2:1-Pausenstand für den SSV markierte. Kurz nach dem Wiederanpfiff war es dann Rusom Ghebremeskal, der den 3:1-Endstand für die Blau-Schwarzen erzielte.

Durch den Auswärtserfolg kletterten die Riedelstraßen-Kicker auf Platz 6 in der Tabelle der Bezirksliga-Gruppe 2 und liegen vier Punkte hinter Spitzenreiter TV Dabringhausen. Auch am kommenden Sonntag, 21. September, sollten die Derkum-Mannen punkten können: Um 15.30 Uhr läuft dann mit dem TVD Velbert der Tabellenvierzehnte in der Heinz-Schwaffertz-Arena auf.

Kreisliga A: Germania-Aufholjagd nicht belohnt, Polonia in der Krise

Nach dem ersten Dreier in Dornap konnte der SSV Germania den zweiten Saisonsieg nicht hinterherschieben: Das Team von Martin Gieseler kassierte auf dem heimischen Freudenberg eine bittete 2:3-Niederlage gegen den Keller-Nachbarn SC Velbert III. Die Blau-Weißen wurden kalt erwischt und gerieten bereits in der 7. Minute in Rückstand. Mit dem 0:2 (16.) ging es dann auch in die Kabinen, aus welchen die Germanen hoffnungsvoll wieder heraus kamen: Bereits in der 47. Minute markierte Akin Magat das 1:2 für die Südstädter. In der 76. Minute war es erneut Magat, der für die Gieseler-Elf ausgleichen konnte. Die Freude darüber währte jedoch nur kurz: In der 80. Minute ging Velbert erneut in Führung, bei der es dann bis zum Abpfiff blieb.

Durch die Heimpleite rutschten die Freudenberger wieder auf Platz 15 ab. Bereits am heutigen Dienstag, 16. September, müssen die Germanen erneut ran: Gegen den Vorletzten Trabzon SKV Wuppertal-Heiligenhaus sind ab 19.30 Uhr zu Hause drei Punkte für den Südstädter A-Kreisligisten Pflicht, bevor am Sonntag das Südstadt-Derby beim Schlusslicht FC Polonia auf dem Spielplan steht.

Die Friedrichsberger konnten sich auch nach dem Trainerwechsel nicht aus dem Tief herausspielen: Gegen den neuen Tabellendritten TSV Ronsdorf II gab es eine bittere 2:10-Heimniederlage. Zur Pause konnte Polonia den Rückstand mit 0:3 noch in einem erträglichen Maße halten. Nach dem Wiederanpfiff konnten sie sogar durch einen Doppelschlag von Damian Kossack (54.) und Nic Rittershaus (55.) zum 2:3 aufschließen. Nur zwei Minuten später legten die Zebras aber das 2:4 nach, in den letzten 20 Minuten fielen die Tore dann im Drei-Minuten-Takt zu der deprimierenden Heimpleite.