Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

29.10.2014, 13.55 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Wuppertaler Siedler: Doppel-Spende fürs DRK-Zentrum Mastweg

Artikelfoto

Leiterin Anneliese Füssel (li.) und einige junge Besucher des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Mastweg dankten Siedler-Chef Jürgen Müller für die Spenden aus dem Erntedankfest. Zur Überreichung kam auch Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé (hi. mi.) gerne zum Mastweg.

Wie erst kürzlich berichtet, verlieh der Wuppertaler Kreisverband des Verbandes Wohneigentum im Rahmen seines alljährlichen Erntedankfests auch den „Goldenen Spaten“. Die Auszeichnung für die schönste Siedlung im Tal ging in diesem Jahr an die Siedlungsgemeinschaft Wilhelmring, welche den Preis damit bereits zum fünften Mal erhielt. Im Zusmmenhang mit dem Erntedankfest der Wuppertaler Siedler hatten allerdings nicht nur die Siedler vom Wilhelmring Grund zur Freude: Strahlende Gesichter gab’s auch im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Mastweg.

Der Grund: Während ihres herbstlichen Treffens, das diesmal im Lebenshilfe-Saal an der Hauptstraße stattfand, sammelten die Siedler gewohnt für einen guten Zweck. Nach vorheriger Absprache mit Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé wurde die Cronenberger DRK-Jugendeinrichtung als Adressat auserkoren, sodass Wuppertals Siedler-Vorsitzender Jürgen Müller nunmehr eine Geldspende überreichen konnte: Insgesamt 400 Euro kamen während des Erntedankfests für das DRK-Zentrum am Mastweg zusammen.

Zuvor schon hatten Anneliese Füssel und ihre Kinder und Jugendlichen allerdings von dem Siedler-Treffen profitiert: Auch die Obst- und Gemüsegaben, die während des Erntedankfests stets zusammengetragen werden, gingen an den Mastweg: „Wir haben ganz viel Obst und Gemüse bekommen, sodass wir die ganzen Herbstferien über gesund kochen konnten“, bedankte sich DRK-Leiterin Anneliese Füssel für die Sachspende, von der ein Teil auch dem benachbarten DRK-Kindergarten „Wilde 13“ zugute kam.

Und auch die Geldspende der Siedler kann im DRK-Zentrum gut gebraucht werden: Zum einen sind die gespendeten Naturalien aufgebraucht, sodass für den täglichen Mittagstisch wieder eingekauft werden muss. Überdies, so berichtete Anneliese Füssel bei der Spendenübergabe weiter, werden in der Küche des DRK-Zentrums dringend neue Töpfe und Pfannen benötigt, die dank der Siedler nunmehr angeschafft werden können.

Jürgen Müller, der 19 Wuppertaler Siedlervereinen mit rund 1.000 Mitgliedern vorsteht, verließ das DRK-Zentrum aber nicht nur mit der Gewissheit, dass die Siedler-Spende gut angelegt ist. Zum Dank überreichten Anneliese Füssel und einige Kinder vom Mastweg auch eine Collage mit Bildern, die beim Zubereiten der Erntespenden aufgenommen wurden.

Übrigens: Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 600 Euro für die drei Erstplatzierten des Goldener-Spaten-Wettbewerbs hatte in diesem Jahr turnusmäßig die Bezirksvertretung (BV) Cronenberg übernommen – mit der „Retourkutsche“ ans DRK-Zentrum war auch der BV-Zuschuss letztlich gut angelegtes Geld…