Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

14.11.2014, 10.18 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Fußball: Nur ein mageres Pünktchen ging ins CW-Land

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Einen rabenschwarzen Spieltag legten die Fußball-Spitzenklubs aus dem CW-Land am vergangenen Wochenende hin: Drei Niederlagen standen zu Buche, lediglich der Cronenberger SC sorgte dafür, dass zumindest ein Pünktchen den Weg ins Dorf fand.

Alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen war die Auswärtspartie, zu welcher der Cronenberger SC (CSC) am Sonntag, 9. November 2014, beim Tabellennachbarn TuS Grün-Weiß Wuppertal auflief. Die Hausherren waren darauf bedacht, die Gäste aus dem „Dorp“ in Schach zu halten und stellten dazu für Liga-Spitzentorjäger Nino Paland eine Sonderbewachung ab. Entsprechend war die Begegnung im Höfen arm an schönen Spielzügen, vielmehr prägten intensive Zweikämpfe das Geschehen.

Folgerichtig wurden die beiden Treffer des Nachmittags auch nicht herausgespielt, sondern fielen durch Elfmeter: Zunächst lochte Florim Zeciri in der 39. Minute für das Team von CSC-Trainer Markus Dönninghaus ein. Nur zwei Minuten später stellte Deniz Dogan den 1:1-Endstand (41.) her, bei dem es dann auch bis zum Abpfiff blieb. Durch das Remis blieb der CSC in der Landesliga-Gruppe 1 auf Platz 5, nunmehr sieben Punkte hinter Spitzenreiter SC Velbert. Am kommenden Sonntag, 16. November, haben die Grün-Weißen einen schweren Gegner zu Gast: Mit dem TV Kalkum-Wittlaer kommt dann um 14.30 Uhr der Tabellenzweite an die Hauptstraße.

Bezirksliga: Ex-Sudberger avanciert zum Matchwinner

Eine bittere Last-Minute-Niederlage gab’s für den SSV Sudberg in der Bezirksliga gegen den FSV Vohwinkel: In der 89. Minute kassierten die Schwarz-Blauen das 2:3, nachdem sie bis Mitte des zweiten Durchganges noch mit 2:1 geführt hatten. Matchwinner war dabei ein alter Bekannter: Martin Lyttek, in der vergangenen Saison an der Riedelstraße aktiv, brachte die Füchse aus Vohwinkel nicht nur in Führung (49.). Kurz vor Abpfiff erzielte Lyttek auch den 3:2-Siegtreffer für den FSV.

In der 55. Minute hatte Daniel Heder zunächst für die Gastgeber ausgeglichen, bevor Alit Osmani den SSV in der 63. Minute sogar in Führung brachte. Das 2:1 hielt bis zur 87. Minute: Dann markierte Benjamin Cansiz zunächst den Ausgleich, bevor Martin Lyttek kurz vor Abpfiff den FSV-Sieg sicherstellte. Durch die Heimpleite gegen den neuen Tabellenzweiten rutschte Sudberg auf Platz 7 in der Tabelle ab. Am kommenden Sonntag steht eine weitere Niederlage zu befürchten: Um 14.30 Uhr laufen die Derkum-Mannen dann nämlich beim souveränen Spitzenreiter SSVg Heiligenhaus auf.

Kreisliga A: Gut mitgespielt, aber dennoch verloren

Eine bittere Heimniederlage gab es auch für den SSV Germania 1900: Gegen den SC Sonnborn verlor der A-Kreisligist deutlich mit 1:4 (0:2). Das Resultat spiegelt jedoch nicht den Spielverlauf wider: Die Germanen gestalteten die Partie 90 Minuten lang ausgeglichen, agierten aber im Abschluss zu überhastet. Während es Maurice Westerholz versäumte, die Freudenberger in der 5. und 9. Minute in Führung zu bringen, nutzten die Gäste in der 25. Minute ihre erste Chance zum 0:1. Per Eigentor kam Sonnborn in der 38. Minute zur 0:2-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang drängten die Hausherren auf den  Anschlusstreffer, Marius Vogt und Maurice Westerholz scheiterten aber am guten
Gäste-Keeper. Selbst nachdem die Gäste auf 0:4 (66., 75.) erhöht hatten, ließen die Germanen den Kopf nicht hängen. Mehr als das 1:4 nach einer Ecke durch Jannick Weitzel (76.) sprang für die tapferen Westerholz-Mannen jedoch nicht heraus. Nächster Versuch, vom Relegationsplatz einen Sprung nach oben zu machen in der Tabelle, ist am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) die Auswärtspartie beim Tabellenfünften TFC Wuppertal.

Immer dünner wird die Luft für das Schlusslicht FC Polonia: Nach dem 3:5 gegen den SC Uellendahl rangieren die Friedrichsberger nunmehr elf Punkte hinter einem Relegationsplatz. Polonia zeigte zu Beginn des Spieles seinen Siegeswillen, doch die Gäste machten gleich aus ihrer ersten Chance das 0:1. Nur drei Minuten später folgte das 1:1 durch einen Sonntagsschuss aus 30 Metern von Markus Broschk in den Winkel (25.), dem Matthias Nickel den 2:1-Pausenstand (40.) folgen ließ.

Im zweiten Durchgang gingen die Gäste durch zwei Standards wieder in Führung, bevor Matthias Nickel mit seinem zweiten Treffer erneut ausgleichen konnte (71.). Während Polonia weitere Chancen ungenutzt ließ, schoss Thomas Isberner die Gäste mit einem Doppelschlag (86., 88.) zum Sieg. Am Sonntag laufen die Freudenberger bereits um 11 Uhr beim Tabellensechsten TSV Fortuna Wuppertal auf.