Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

20.01.2015, 13.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CDU Cronenberg: „Weg mit den Frostschäden!“

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Sie soll in diesem Jahr (endlich) saniert werden: Die „Schlaglochpiste“ Kemmannstraße ist ein Beispiel für die maroden Straßen, welche die CDU Cronenberg mit ihrem Antrag im Auge hat. -Foto: Archiv

Angespannte Haushaltslage hin oder her – die Cronenberger CDU will, dass sich die Stadt umgehend an die Beseitigung der Frostschäden auf den Straßen im Stadtteil macht. „Nicht nur auf Neben- und Wohnstraßen, sondern auch auf stark genutzten Hauptverbindungen, wie zum Beispiel der Hauptstraße oder der Berghauser Straße, ist der Zustand absolut unbefriedigend“, bemängelt der Cronenberger CDU-Vorsitzende Thomas Gaffkus-Müller.

„Durch Nichtstun oder zu späte Maßnahmen wird die Substanz nicht besser“,  kritisiert Gaffkus-Müller den Vorstoß der Dörper Christdemokraten, den der CDU-Vorstands am 12. Januar 2015 fasste: „Nachhaltig ist das nicht.“ Ähnlich kritisch äußerte sich CW-Leser Hans-Peter Mühlhoff zum Zustand vieler Straßen (die CW berichtete). Als Beispiele benennt Mühlhoff die Straßen von der Kreuzung Ortsmitte bis nach Sudberg: Ob Amboßstraße, Lindenallee, Berghauser Straße oder Oberheidter Straße und die Kreuzung „Sudberg Endhaltestelle“ – sie alle seien in einem schlechten Zustand.

Wie der Sudberger in einem offenen Brief an die Stadt weiter formuliert, seien „mindestens 75 Prozent der defekten Straßendecken durch unsachgemäße Wiederherstellungen/Reparaturen entstanden“. Hans-Peter Mühlhoff wirft in seinem Brief daher die Frage auf, wer eigentlich in der Stadt solche Straßenreparaturen überprüfe und „wer für die ,un-ordentliche’ Wiederherstellung haftbar gemacht werden“ könne.