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21.03.2015, 09.04 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Keine Parkplätze: Shuttle-Busse zum Kinderhospiz nutzen

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Es ist das Ende der Küllenhahner Welt: Das Kinderhospiz liegt mitten im Burgholz, außer den Nachbarn der Elterninitiative „Zwergenburg“ ist hier nichts mehr als Wald –nicht umsonst ist der Fuchs das Maskottchen des Kinderhospizes, Fuchs und Has’ sagen sich an der Kaisereiche „Gute Nacht“.

So sehr die idyllische Lage dazu beitragen wird, dass betroffene Familien hier durchatmen können, so sehr ist die Beschaulichkeit am Eröffnungstag auch ein Problem: Mit dem Auto kommen, parken und aussteigen, so einfach wird ein Festbesuch am heutigen Samstag, 21. März 2015, an der Kaisereiche nicht ablaufen können.

Wie viele Besucher bei der Eröffnung des Kinderhospizes ab 10 Uhr dabei sein wollen, das ist zwar eine große Unbekannte. Egal wie das Wetter wird, eines steht aber fest: Es werden zu viele sein! „Von anderen Hospizen wissen wir, dass dort bis zu 5.000 Besucher gekommen sind“, berichtete Kerstin Wülfing bei der Vorstellung des Eröffnungsprogramms.

Wie beim ersten Spatenstich oder beim Baustellen-Sommerfest im vergangenen Jahr raten die Organisatoren daher dringend davon ab, per Pkw an die Kaisereiche zu fahren. Vielmehr wird dazu aufgerufen, einen Spaziergang zum Festgelände zu machen oder den Shuttle-Service zu nutzen: Vom Busbahnhof am Schulzentrum Süd bis zur Haltestelle „Obere Rutenbeck“ richten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) eine Pendelbus-Verbindung ein.

Der Shuttle wird ab 9.30 Uhr fahren, also rechtzeitig zum Fest-Auftakt, den um 11 Uhr der ökumenische Gottesdienst bildet. Wer dennoch versucht, auf eigene Faust mit dem Pkw durchzukommen, sollte wissen, dass die Zufahrt zum Kinderhospiz ab der Sambatrassen-Brücke ohnehin gesperrt sein wird und davor im Bereich Kaisereiche kaum Parkplätze zur Verfügung stehen.