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01.05.2015, 15.53 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: RSC-Cats holen die Vizemeisterschaft

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Wie nicht anders zu erwarten, reichte es für die Damen des RSC Cronenberg beim Final Four um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft nicht zum Titel. Dennoch war der heutige Freitag, 1. Mai 2015, ein Feiertag für die Dörper Cats: Mit dem Einzug ins Endspiel und dem Gewinn der Vizemeisterschaft schafften die Cronenbergerinnen auf jeden Fall mehr als ihnen mancher zugetraut hatte. Im Finale unterlagen die Spielerinnen von RSC-Trainer Michael Witt Gastgeber ERG Iserlohn deutlich mit 2:10 (0:4).

Im Halbfinale zuvor hatten sich die Dörper Cats gegen Bison Calenberg mit 3:1 (0:1) durchgesetzt. Nach einem frühen Rückstand per Penalty blieb es hier auch im zweiten Abschnitt lange beim 0:1. Dann gab es Blau für Calenberg und Beata Brandt verwandelte den fälligen Direkten zum Ausgleich für die Cats. In den letzten zehn Minuten brachte dann zunächst Natascha Kluschewsky die RSC-Damen erstmals in Führung, bevor Lea Seidler zwei Minuten vor Abpfiff unter dem Jubel der mitgereisten RSC-Fans mit dem 3:1 den Finaleinzug klar machte.

Im Finale wartete dann erwartungsgemäß mit der ERG Iserlohn die derzeitige Über-Mannschaft im deutschen Damen-Rollhockey auf das Team von Cats-Trainer Michael Witt. Der Titelverteidiger hatte zuvor seine Favoriten-Stellung mit einem 8:0-Halbfinalsieg gegen Düsseldorf eindrucksvoll untermauert. Und die Iserlohnerinnen gaben sich auch im Endspiel gegen die Cats keine Blöße.

Nach neun Minuten war es zunächst die Ex-Cronenbergerin Maren Wichardt, welche die ERGI in Führung brachte. Nur eine Minute später kassierten die Cats das o:2, bevor erneut Maren Wichardt traf. Ex-Cat Svenja Runge markierte in der 14. Minute das 0:4, mit dem es dann auch in die Kabinen ging. In der zweiten Hälfte erhöhte die ERGI zunächst auf 0:5, bevor Beata Brandt im Gegenzug erstmals für die Witt-Damen traf.

In der Folge ließen die Sauerländerinnen aber nichts mehr anbrennen: Durch zwei weitere Treffer von Maren Wichardt sowie Tore von Kati Neuwert und Laura La Rocca schraubten sie den Zwischenstand auf 9:1 hoch, bevor  Beata Brandt per Penalty auf 2:9 verkürzte. Schade aus Cronenberger Sicht, dass es den Gastgeberinnen eine Minute vor Abpfiff noch gelang, mit dem Tor von Laura La Rocca den Finalsieg zweistellig zu gestalten.

Trotz der eindeutigen Niederlage: Als Nummer zwei im deutschen Damen-Rollhockey können die Cats erhobenen Hauptes ins Dorf zurückkehren. Und schließlich haben sie mit dem Pokalfinale am Pfingst-Wochenende ja auch noch ein Titel-Eisen im Feuer…