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19.05.2015, 14.05 Uhr   |   Andreas Schmidt   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bayer-Realschule: Robotik-Kurs tritt bei der „NAO-Challange“ an

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Birgit Emde (2.v.r.) sowie André Huppertsberg (hi.) mit den Schülern der Robotik-AG der Bayer-Realschule – und natürlich dem „Leih-Nao“, mit dem sie sich auf den Wettbewerb vorbereiteten.

Eines muss man NAO lassen: Er hat Benehmen. Nicht ein einziges Mal mischt er sich während des Interviews mit André Huppertsberg und Birgit Emde ins Gespräch ein, sondern lauscht – so hat es den Anschein – sehr interessiert: „Das macht er selbstständig, das hat niemand so programmiert.“

NAO ist ein humanoider Roboter: Knapp 60 Zentimeter groß, wird er zu Forschungszwecken an Hochschulen eingesetzt – und an der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) im Schulzentrum Süd. Der Hersteller selbst lud die Schule zur „NAO-Challenge“ ein. Der Wettbewerb findet in fünf europäischen Ländern statt, mehr als 1.300 Schüler und Lehrer nehmen an der Challenge teil. Ziel ist es, Schülern den Nutzen eines Informatik- oder Technologiestudiums aufzuzeigen,  indem sie mit einem humanoiden Roboter arbeiten.

Im Schulzentrum Süd rief Birgit Emde eine Robotik-AG ins Leben. Lediglich ein Roboter fehlte – Abhilfe schuf Schüler-Vater André Huppertsberg: Sein Freund Matthias Ebel ist – Zufälle gibt es immer wieder – stolzer Eigner eines NAO und Gewinner einer solchen Challenge. Ebel stellte den Realschülern seinen NAO gern zur Verfügung, damit sie sich auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft vorbereiten können.

Am kommenden Donnerstag, 21. Mai 2015, muss sich NAO mit dem FBR-Team gegen die Konkurrenz behaupten. Wenn die Robotik-AG gewinnt, kommt auch ein NAO auf die Südhöhe…