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21.07.2015, 09.57 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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OB-Kandidat Mucke: „Leben in der Südstadt muss aufblühen“

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OB-Kandidat Andreas Mucke (mi.) mit Bezirksbürgermeister Jürgen Vitenius, den beiden Stadtverordneten Dilek Engin und Maren Butz sowie Landtagsabgeordnetem Josef Neumann (v.l.n.r.).

Ein echtes Heimspiel hatte Andreas Mucke beim Frühlingsempfang der Südstadt-SPD: Der Kandidat der Wuppertaler Sozialdemokraten für das Amt des Oberbürgermeisters machte „seinem“ Stadtbezirk fast schon eine echte Liebeserklärung. „Die Südstadt ist eigentlich ein super Standort“, stellte Mucke hinsichtlich der „Highlights“ Döppersberg, Stadthalle, Uni und Co. heraus.

„Schwebebahn 2.0“: Bürgern das Projekt und den Sinn verdeutlichen

Und da käme ja vielleicht in ein paar Jahren mit der Seilbahn vom Hauptbahnhof nach Küllenhahn (die CW berichtete) ein weiteres hinzu: „Wenn das klappt, dann wäre das ein Hingucker, der über die Stadt strahlen wird.“ Man muss die Mitbürger allerdings einbinden, ihnen das Projekt erklären und den Sinn deutlich machen“, mahnte Andreas Mucke. „Für die Stadt ist das in dieser Situation eine Riesenchance, wir müssen für die Südstadt die Daumen drücken.“

Factory-Outlet-Center: „Lieber in der Südstadt als in Remscheid“

Auch dem von Investor Uwe Clees in der ehemaligen Bundesbahndirektion geplanten Factory-Outlet-Center (FOC) steht Mucke offen gegenüber: Ein solches Angebot würde die Südstadt zusätzlich aufwerten und die Kaufkraft in Wuppertal halten bzw. neue anlocken. „Besser hier als in Remscheid eines“, appellierte der OB-Kandidat der SPD. Allerdings erinnerte Mucke auch an die Schattenseiten des Südstadt-Lebens: „Die Leuchttürme sind da, das Leben in der Südstadt muss aber wieder aufblühen“, mahnte er hinsichtlich des Wohnungsleerstandes im Quartier.

Wohnungsleerstand: Südstadt gehört zur Stadtentwicklung dazu

Die Nahversorgung müsse verbessert werden, die oftmals in der Nachkriegszeit errichteten Wohnungen saniert – und dadurch auch die Wuppertaler Handwerkerschaft gestärkt – werden. „Wir sollten auch in der Südstadt daran denken, dass es viele Menschen gibt, die sich das aber nicht leisten können“, warnte Andreas Mucke. Die Südstadt gehöre zur Stadtentwicklung dazu. Man müsse zudem Prioritäten setzen bei der Schuldner- oder Suchtberatung, damit man nicht erst dann helfe, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen“ sei. „Der schöne Schein allein nützt nichts.“

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