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22.07.2015, 17.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

L419: Land gibt dem Ausbau die höchste Priorität

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Soll irgendwann in den nächsten Jahren ausgebaut werden: Die L 419 in Ronsdorf zwischen Lichtscheid und der Autobahn 1. -Archivfoto: Marcus Müller

Als „Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau“, bezeichnen die Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann die neue Priorisierungsliste zur Planung von Bundes- und Landesstraßen.

Bei der Vorstellung der Liste in der vergangenen Woche durch NRW-Verkehrsminister Michael Groschek L419 wurden die beiden geplanten Bauabschnitte der Landesstraße als „vorrangig“ eingestuft. Der L419-Ausbau genießt damit den höchsten Priorisierungsgrad im Land. „Mit dieser Einstufung ist der wesentliche Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der L419 gesetzt“, freuen sich die SPD-Landespolitiker über die Nachricht aus Düsseldorf: „Damit kann das weitere Planungsverfahren zügig voranschreiten.“

Auch FDP-Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Marcel Hafke begrüßt die Einstufung des Landes: „Die L 419 ist für Wuppertal ein enorm wichtiges Bauprojekt, das eine dringend nötige Verkehrsentlastung bringen wird. Insofern bestätigt die Liste, was wir in Wuppertal auch sagen: Der Bau ist vordringlich.“

Allerdings, so bemängelt Hafke, sei nicht klar, ob das Land beim Ausbau der Parkstraße nun auch wirklich Gas gebe. Daher fordert der Wuppertaler Liberale, dass die Landesregierung einen Zeitplan für Baubeginn und -abschluss vorlegen solle. Auch seine drei SPD-Landtagskollegen nimmt Hafke in die Pflicht: Sie sollten auf einen transparenten Zeitplan und einen schnellen Baubeginn drängen.

Zudem müsse bei dem Projekt auf einen umfassenden Lärmschutz, insbesondere für die Ronsdorfer Anlagen als Erholungsgebiet, geachtet werden, so der FDP-Abgeordnete abschließend.